Bessere Mittelfristprognosen

Die Wetterprognosen für ein bis drei Tage im voraus waren schon in den vergangenen Jahren anhand der im Internet frei verfügbaren Daten verschiedener Wettermodelle relativ gut und einfach möglich. Erfreulicherweise ist in den letzten Monaten auch die öffentliche Datengrundlage für die Mittelfristprognose bis zu 10 Tage deutlich besser geworden. Neuerdings sind beispielsweise bei der Wetterzentrale ein 8-Tage-Panel des ECMWF-Modells für den Vorhersagezeitraum von 72 bis 240 Stunden zu finden. Das ist v.a. interessant, weil ECMWF gerade für den Prognosezeitraum >120h in der Regel etwas besser liegt als das GFS-Modell.

Um abzuschätzen, wie sich der Wettercharakter in der nächsten Woche so entwickelt, sollte man freilich nicht nur solche Höhenwetterkarten interpretieren können (so geht's), sondern am besten auch stets die Karten verschiedener Modelle miteinander vergleichen. Schauen die alle recht ähnlich aus, so kann man viel eher davon ausgehen, dass das Wetter in der nächsten Woche sich tatsächlich so einstellen könnte. Weisen sie hingegen große Unterschiede auf, ist die Prognose eher mit Vorsicht zu genießen.

Und was kann man auf der oberen Grafik (ECMWF-Panel) nun erkennen? Dass ab Mitte nächster Woche eine Phase ganz guten Flugwetters auf uns zu kommen und v.a. dem Alpenraum ganz interessante Bedingungen bescheren könnte. Allerdings sei auch erwähnt: Das GFS-Modell rechnet die Lage (noch?) nicht so positiv.

Hinweis: Die o.g. Links zu den relevanten Höhenwetterkarten sind für den Alltag natürlich auch bei den DGC-Wetterlinks zu finden.
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