Thermikfliegen Mitte Januar

Startaufstellung am Dreiser Weiher
Wenn schon der Wetterausblick keine Flugvorfreude aufkommen lässt, ist Nachfreude angesagt bzw. ein Rückblick auf das vergangene Wochenende. Denn da wurde erstaunlich gut geflogen. Am Samstag in der Eifel war der Dreiser Weiher mal wieder the-place-to-be. Während in tieferen Lagen kaum ein Lüftchen wehte, stand dort am Startplatz der Nordwind gut an. Rund 20 Piloten waren zwischenzeitlich zeitgleich in der Luft. Es trugt nicht nur der Hang, auch Thermik war schon spürbar (so früh im Jahr, an einem Nordhang!). Überhöhung von 200 Meter war durchaus drin. Das kleine Zwischenhoch sorgte für einen guten Gradienten. Fast schien es, als würden die Wolken schon ein wenig ziehen.

Interessant ist allerdings auch der Blick in andere Fluggebiete. Vom Altmühltal aus wurden an dem Tag gar schon 45 Kilometer Strecke geflogen - perfekt in nur 1100m Höhe unter den Wolken delfinierend. Und am Sonntag drehte in Holland ein Pilot nach dem Start per Winden-Stufenschlepp über eine Stunde in rund 500 Meter Höhe seine Runden. Das zeigt einmal mehr, dass fürs Thermikfliegen nicht nur die Sonne, sondern auch die Luftschichtung entscheidend ist.
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