Aus Team5 wird Team Five

Nach dem Abgang von Konstrukteur Dani Loritz im vergangenen Jahr stand hinter Team5 lange ein großes Fragezeichen. Das wurde umso größer, als bei der Thermikmesse zwar eine große Standfläche gebucht war, auf der aber nur schmucklos ein paar einsame Rettungen herumlagen. Das weckte die Spekulationen: Sollte die Firma etwa kurz vor dem Aus stehen?

Dem ist offenbar doch nicht so. Zumindest im Internet präsentiert sie sich jetzt mit neuem Drive. Aus Team5 wird Team Five. Neue Homepage, neues Logo, sogar eine neue Schirmpalette. Vorbei ist die Farbenparade mit Green, Blue, Red etc. Jetzt heißen sie Airborne, Explorer, Rascal, Attitude... Die Ambitionen sind von Anfang an hoch gesetzt. High- und Low-Level EN-B und sogar ein EN-D sollen gebaut werden. Mal abwarten, wann es tatsächlich soweit ist.

Interessant ist das Marketingkonzept: Weil Team Five eine flexible Produktionsstätte in Kroatien hat, sollen die Schirme ganz nach Pilotenwunsch "auf Maß" geschneidert werden. "Fly Individual" nennt das Team Five. Ob die Individualisierung des Schirmes über die reine Farbwahl hinaus gehen kann, ist derzeit noch nicht ersichtlich. Diese Funktion auf der Homepage ist noch nicht freigeschaltet.

Das Grunddesign der Schirme freilich ist sehr einfach mit wenigen Nähten gehalten. In der positiven Marketing-Sprache der Marke heißt das: Clean Cut Thinking. Andere werden es sicher als Einfallslosigkeit brandmarken.

Bleibt am Ende noch die Frage: Wer konstruiert denn nun die Team Five Schirme. Dazu findet sich auf der Homepage keine Angabe. Im Gleitschirmforum kursiert der Name: Uwe Bernholz, früher bei Paratech. Die offizielle Bestätigung dafür steht aus.
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