Bruce Goldsmith jetzt als Eigenmarke

Der Gleitschirmkonstrukteur Bruce Goldsmith hat eine gewisse Odyssee hinter sich. Erst bei Airwave, dann Mitgründer von Ozone, danach zurück zu Airwave, später ein Intermezzo bei Advance, dann wieder Airwave (jetzt als Mitinhaber der Marke), aber gleich Streit mit seinem Partner um die Markenrechte (siehe meinen früheren Post: Airwave - eine Marke wird zerfleischt). Zuguterletzt ist Bruce wohl bei sich selbst gelandet, oder auf sich selbst gestellt, je nachdem, wie man diese Entwicklung interpretiert: Er hat vom Projekt Airwave abgeschworen und setzt nun auf seinen eigenen Namen als Marke.

Bruce Goldsmith Design heißt seine Homepage im Internet. Und unter diesem Namen will er wohl auch Gleitschirme entwickeln und verkaufen. Das erste Modell "Tala", zuvor noch von Airwave als Marke unter dem Namen "Flow" angekündigt, soll ein EN-C-Schirm werden, bei dem zahlreiche der neuen Konstruktionstechnologien wie Doppeldiagonalen, Miniribs, 3-D-Shaping etc. zum Einsatz kommen. Bruce behauptet sogar, dank einer neuen, im "geheimen" entwickelten Technik eine besonders "smoothe" Zellenstruktur realisieren zu können (was auch immer das heißen mag), die bei einem simplen Aufbau dennoch eine hohe Leistung ermöglicht. Auffällig ist in jedem Fall die für einen C-Schirm sehr geringe Zellenzahl von 50 (Novas B-Schirm Mentor-2 hat 51 Zellen) und die knappe Beleinung (auch ähnlich wie der Mentor). Der "reduzierte" Aufbau schlägt sich in einem geringen Gewicht von unter 5 kg nieder.


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