Böen bremsen Baumgartner

Baumgartner beim Testsprung. Foto:Facebook
Weltweit schauten viele Tausend Menschen den Live-Stream im Internet, um den Österreicher Extrempiloten Felix Baumgartner bei seinem Sprung und freien Fall aus 36 km Höhe zu erleben, mit dem er als erster Mensch freifallend die Schallmauer durchbrechen wollte. Doch für Baumgartner galt das gleiche wie für Gleitschirmpiloten: Manchmal ist der Wind einfach zu stark, um zu starten.

Erst wurde der Countdown für Stunden unterbrochen, um ein Abflauen der böigen Bodenwinde abzuwarten. Dann sah alles nach einem startbaren Fenster aus, doch Funkprobleme verzögerten die Startvorbereitungen. Als schließlich der Ballon mit Helium gefüllt wurde, nahm der Wind wieder deutlich zu und drückte die dünne, empfindliche Kunststoffhülle zu Boden. "We abort", hieß es von Mission Control. Startabbruch. Ob sich in den nächsten Tagen noch wettertechnisch ein Startfenster öffnet, ist fraglich.
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