Leicht, leichter, noch leichter

Ultraleichtes und staudruckbefülltes "Range Air". // Foto: Skywalk
Bei der diesjährigen Thermikmesse in Sindelfingen gab es bei den ausgestellten Neuerungen einen auffälligen Trend. Bei den Liegegurtzeugen setzten immer mehr Hersteller auf deutliche und sogar extreme Gewichtseinsparungen. Die X-Alps lassen grüßen.

Auffälligstes Beispiel ist das von Skywalk gezeigte "Range Air" (s. Foto) mit 1,75 kg, das nicht nur einen Airbag als Protektor, sondern auch einen ebenso Staudruck gefüllten imposanten Heckbürzel aus leichtem Gleitschirmstoff besitzt. Doch auch andere Hersteller halten da mit - mit nur wenig mehr Gewicht. Beispiele sind das Ozium von Ozone und das Kolibri von Kortel.

Allerdings sind das wirklich Gurtzeuge für Spezialisten und Minimalisten. Die Haltbarkeit der Materialien im rauhen Alltag ist eingeschränkt. Doch auch bei den leichteren Liege-Gurtzeugen der 5 kg-Klasse ist derzeit viel Bewegung drin. Piloten, die sich in diese Richtung orientieren, bekommen immer mehr Auswahl geboten. Beachtenswerte Newcomer in diesem Sektor sind neben den üblichen Kandidaten von Advance, Gin, Woody Valley und Supair u.a. das Xlight von Sol und das Pogo 2 von Dudek. Wer zudem ein Gewicht unter 4 kg mit dennoch haltbaren Materialien sucht, der sollte sich das Fantom Extra Light von Karpofly einmal genauer anschauen. Highlight dieses Gurtzeuges ist ein innovativer, aufblasbarer Protektor (muss man mit dem Mund aufpusten), der im gefüllten Zustand einem 17-Zentimeter-Protektor entspricht, aber nur rund 300 Gramm wiegt und entleert ein erstaunlich geringes Packmaß erlaubt.
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