Wirbel um Enzogate bei der PMA geht weiter

Nach Skywalk und U-Turn hat mittlerweile auch Gradient erklärt, sich aus dem Herstellerverband PMA zurückzuziehen. Der tschechische Hersteller begründete diesen Schritt damit, dass die PMA ihre Kraft nicht dafür einsetze, die Gleitschirmszene zum Positiven zu beeinflussen. Gradient-Chef Ondrej Drupal kritisierte, dass die PMA nicht angemessen und zeitnah auf die Probleme mit dem Enzo 2 reagiert habe.

Hannes Papesh, Nova-Konstrukteur und Präsident der PMA, weist die verschiedenen Vorwürfe zurück: Es sei darum gegangen, ein gesamtes Bild des Vorfalls vorliegen zu haben. Die lange Hinterkante des Enzo 2 hätte auch ein menschliches Versagen, also "human error" sein können. Erst die neuesten Erkenntnisse durch den Vergleich der Geräte schlössen dies weitgehendst aus. "Es war offenbar vorsätzlicher Betrug, da andere Schablonen verwendet wurden", so Papesh. Ozone habe sich gerne als "zu Unrecht vorverurteilt" dargestellt. Die PMA wollte überlegt und seriös handeln. Deshalb wollte man sich nicht zu übereilten Reaktionen hinreißen lassen. Erst jetzt sei die Zeit gekommen, auf der Basis von Beweisen und nicht nur Vermutungen zu reagieren.
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1 Kommentare:

Luki hat gesagt…

*popcornhol*