Gleitschirmfliegen mit Google Glass

Google Glass nennt sich eine Datenbrille von Google, die wie ein Head-Up-Display Datenanzeigen in das rechte Auge des Brillenträgers projiziert. Ein Schweizer Professor erforscht Möglichkeiten, wie man Google Glass auch für Gleitschirmpiloten sinnvoll einsetzen könnte. Beispielsweise könnte die Brille anhand von GPS-Daten die Lage von Stromleitungen und Seilbahnkabeln im Blickfeld hervorheben und auch akustisch vor einer Kollision warnen. Im Schweizer Fernsehen wurde diese Entwicklung kürzlich in der Sendung "Einstein" vorgestellt (Link zum Video). Das ganze befindet sich noch im Entwicklungsstadium, zeigt aber, dass in Zukunft durchaus Apps für solche Technologien in Verbindung mit dem Flugsport zu erwarten sein könnten.
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2 Kommentare:

Boris hat gesagt…

Hallo,

ein schöner Beitrag, es ist gut, dass man sich auf solchem Niveau mit der Sicherheit beim Fliegen beschäftigt.

Was sich mir jedoch nicht erschließt, ist der Vorteil von Google Glass gegenüber einem normalen GPS bzw. Tablet auf dem Cockpit. Die modernen Geräte können doch schon länger Annäherungsalarme geben. Das Problem ist vielmehr das fehlende Datenmaterial zu Oberlandleitungen und Transportseilen. Wenn es das gäbe, könnten Geräte wie Oudie3, C-Pilot oder auch Tablets mit XCSoar, XCTrack o. ä. doch genauso gut warnen, und der Pilot wird nicht durch ein ständiges Bild auf der Netzhaut vom Fliegen (und anderen Fluggeräten!) abgelenkt.

VG Boris

Anonym hat gesagt…

Hab mich kürzlich mit einem Google Mitarbeiter unterhalten. Die Brille ist nur ein Zwischenschritt, um die Technologie mit genügend baulichem Platz auszuprobieren. Das eigentliche Ziel, nämlich Kontaktlinsen mit der selben Funktionalität, ist bereits in der Entwicklung.

Jörg Nuber