PWC übertrifft sich selbst

Racen in faszinierender Landschaft um Baixo Guandu. // Quelle: DHV
Der Paragliding World Cup hat bei seinem Wettbewerb vergangene Woche im brasilianischen Baixo Guandu mehr erreicht, als seine Regeln eigentlich vorsehen. Normalerweise soll es laut Reglement nach sechs geflogenen Tasks einen Ruhetag geben. Doch die Bedingungen vor Ort waren so gut, dass die Piloten dafür votierten, gerne auch noch einen siebten Task am Stück zu fliegen. Am Ende lag der Italiener Marco Littame (Enzo 2) overall vorn, Claudia Bulgakow (Enzo 2) gewann die Frauen-, das Team Gin gewann die Teamwertung. Alle Ergebnislisten gibt es hier.

Von den Piloten war viel Positives über diesen PWC zu lesen. "Wir könnten hier ohne Ende weiterfliegen", schrieb beispielsweise der Schweizer Peter Kleimann im Blog der Swissleague. Beste Wetterbedingungen, gutes Tasksetting in einer beeindruckenden Landschaft, viele Piloten im Ziel mit jeweils echten Race-Situationen am Ende der Tasks. Hier zeigte sich, dass der Boomerang 10 offenbar in puncto Geschwindigkeit derzeit die Nase vorn hat. Sechs der sieben Tasks wurden von Gin-Piloten gewonnen. Auffallend hierbei Europameister Torsten Siegel, der - auch wegen guter Führungsarbeit - gleich bei drei Tasks ganz oben auf dem Treppchen stand. Dass er am Ende nur Neunter wurde, hing damit zusammen, dass er bei den ersten Tasks etwas zu forsch geflogen war und vor der Ziellinie am Boden stand.

Wer mehr Eindrücke vom Fliegen in der faszinierenden Felsnasenlandschaft von Baixo Guandu gewinnen möchte, dem seien die Videos von Philippe Broers im PWC-TV empfohlen.
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