Nübels X-Voralps

Manuel Nübel über Kaufbeuren.
// Quelle: manuel-neubel.de
Vor einigen Wochen schockte der deutsche Redbull X-Alps Teilnehmer Manuel Nübel seine Fangemeinde mit der Botschaft, er hätte sich die Kniescheibe gebrochen. Die Ärzte machten ihm aber Hoffnung, dass er nach einer OP schon bald wieder das Training aufnehmen könnte und das Rennen deswegen nicht abschreiben müsste. Am Donnerstag, 7. Mai, machte Manuel wieder von sich Reden, nun aber mit positiven Nachrichten. Denn zumindest, wenn es ums Fliegen geht, ist er schon wieder bestens dabei. Er setzte mit einem 170 km FAI-Dreieck eine Duftmarke, die sicher so manche Konkurrenten aufhorchen lässt, vor allem wenn man schaut, wo und wie er sie erflogen hat.

Die Routenwahl könnte man als eine Art X-Voralps bezeichnen. Denn Manuel startete früh um 10.30 Uhr an der niedrigen Soaringkante von Schrattenbach im Allgäu, um sich von dort aus erst einmal recht tief übers Voralpenland nach Osten in Richtung Penzberg zu hangeln. Von diesem Wendepunkt aus ging es südlich bis kurz vor die Zugspitze, dann nach Westen bis ins Tannheimer Tal, um sich von dort wieder Kanten schrubbend ins Flachland zu mogeln und am Ende in Nesselwang zu landen. Selbst in den Bergen war er dabei selten einmal über 2000 Meter hoch. Mit der kreativen Routenwahl sind ihm nicht nur der Dreiecksrekord von Schrattenbach, sondern auch viele Sympathiepunkte sicher.

Auf seinem Blog beschreibt Manuel die einzelnen Stadien des Fluges ausführlich.
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