Briten starten ein Rennpiloten-Förderprogramm

Die British Paragliding Racing Academy soll junge Piloten an das Wettbewerbsfliegen heranführen. 

Die Briten wollen mehr Medaillen beim Gleitschirmfliegen.
// Quelle: BPRA
Im internationalen Wettbewerbs-Zirkus hat Großbritannien in den vergangenen Jahren zwar immer wieder gute Einzelpiloten vorzuweisen, doch in den Nationenwertungen rangieren die Briten als Team in der Regel eher unter "ferner flogen". Bei der WM 2015 in Roldanillo beispielsweise kamen sie am Ende nur auf Rang 10. Das soll künftig anders werden.

Ab diesem Jahr will Großbritannien seine Wettbewerbsflieger stärker fördern und hat dafür ein Nachwuchsprogramm gestartet. British Paragliding Racing Academy (BPRA) heißt das Projekt, das unter anderem vom britischen Verband BHPA gefördert wird. Darüber sollen hoffnungsvolle Racing-Talente und solche, die es werden wollen, unter Anleitung erfahrener Comp-Piloten wie Russel Ogden oder Guy Anderson weitergebildet werden. Neben intensiver Betreuung bei "Lehrwettbewerben" ist 2016 auch ein gemeinsames Sicherheitstraining geplant. Das Programm ist langfristig auf mindestens die nächsten fünf Jahre angelegt.
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