Superfinalisten hoffen auf bessere zweite Woche

Nach viel Wind, Regen und Schnee erwarten die PWC-Piloten etwas normalere Flugverhältnisse für den weiteren Wettbewerb. 

Enges Pulkfliegen unter der Inversion. // Quelle: Facebook-Chikyong Ha
Januar ist eigentlich warme Trockenzeit in Mexiko. Doch in Jahren, in dem das Klimaphänomen El Niño sein Unwesen treibt, kann das alles anders sein. Das bekamen die Piloten des PWC Superfinales  im Valle de Bravo in der ersten Wettbewerbswoche deutlich zu spüren. Viel Wind, Regen, sogar Schnee in den Hochlagen ermöglichten nur zwei geflogene Tasks, die zudem nicht die angenehmsten Flugbedingungen boten. Über Task 2 schrieb etwa Pal Takats: "Der heutige Task war sicher einer der schwierigsten meiner Fliegerkarriere. Starke Inversion, Wind, wolkenloser Himmel, dazu enge, turbulente Thermik. 50 und mehr Piloten versuchten gleichzeitig zu steigen, wo normalerweise nur zwei bis vier Piloten Platz gehabt hätten, um die Thermik ordentlich zu zentrieren. Ein spannendes Erlebnis."

Für die zweite Woche sehen die Wetterbedingungen besser aus, und die Piloten hegen die Hoffnung, noch sechs weitere Tasks fliegen zu können. Das ist auch deshalb interessant, weil damit der spannende Teil des Wettbewerbs im Grunde erst los geht. Rund 25% der Taskergebnisse in der Gesamtwertung werden gestrichen. Anders gesagt: Selbst wer die ersten zwei Tasks verhauen hätte, hätte noch eine Chance aufs Podium. Die Rangliste, die derzeit vom Franzosen Alexandre Jofresa angeführt wird, dürfte noch einige Verwerfungen erfahren.

Mittlerweile funktioniert auch das Livetracking. Im ersten Task hatte das noch gefehlt, weil die nötigen Instrumente vom mexikanischen Zoll nicht gleich freigegeben wurden. Für die Zuschauer am heimischen Bildschirm ist es bei diesem Superfinale allerdings schwerer, aus der Reihenfolge der Zielankünfte das Tagesranking abzuleiten. Die Formel für die Punktevergabe wurde so geändert, dass es weniger Bonus für die High-Speed-Ankunft gibt. Dafür wird die Führungsarbeit während eines Tasks stärker mit "Leading-Points" honoriert.

Wer zuschauen und Flugberichte nachlesen will, hier die weiterführenden Links. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Mexiko beträgt sieben Stunden:

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