US-Verband versichert sich selbst

Der US-Gleitschirm- und Drachenfliegerverband USHPA hat zwei Millionen US-Dollar an Spenden gesammelt. Der Finanzstock dient als Grundlage für eine eigene Versicherung. 

Das Spendenbarometer der USHPA hat die
2-Millionen-Marke überschritten. // Quelle: USHPA
"US-Verband in der Versicherungsfalle", titelte Lu-Glidz vor acht Wochen. In den USA sei die weitere Nutzung vieler Fluggelände gefährdet, weil kein Versicherer mehr die nötige Haftpflichtversicherung übernehmen wollte. Aus der Not heraus startete die USHPA unter dem Motto Free Flight Forever eine gewagte Aktion.

Bis Anfang März 2016 mussten zwei Millionen US-Dollar an Spenden zusammenkommen, damit der Verband künftig mit diesem Kapital im Rücken selbst als eine Risk Retention Group (Haftungsrisikogemeinschaft) in Funktion eines Versicherers auftreten könnte.

Anfangs schien das Ziel in weiter Ferne, ja fast utopisch. Doch die rund 10.000 Mitglieder in den USA haben die eigene Notlage offenbar eingesehen und teilweise tief in die Tasche gegriffen. Auch aus dem Ausland kamen Spenden. Seit Anfang Februar steht fest: Die Mindestsumme von zwei Millionen Dollar ist erreicht. Der Flugbetrieb in den USA kann also weitergehen.
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