Gurtschließen-Debakel (12): Gin tauscht aus

Gin bietet Besitzern der Gurtzeugtypen Genie Race 1, Genie 3 und Genie 4 kostenlos neue Brustgurte  mit neuen Verschlussstücken an. Das Angebot gilt nicht für Genie 2 und Genie XO.

Der Frontgurt eines Gin-Gurtzeuges lässt sich leicht austauchen.
// Quelle: Gin
Auch Wochen nach der offiziellen Sicherheitsmeldung von Finsterwalder zu den Gurtschließen vom Typ T-Lock und Clicklock arbeiten betroffene Gurtzeughersteller noch an gangbaren Lösungen für ihre Kunden. Während Advance ein Nachfeilen der Verschlussstücke anbietet (Lu-Glidz berichtete), setzt Gin auf eine Neubau-Variante: Besitzer der Gurtzeuge vom Typ Genie Race 1, Genie 3 und Genie 4 können bei Gin-Händlern kostenlos neue Frontgurte bestellen, die mit neuen (männlichen) Verschlussstücken ausgerüstet sind. Diese Gurte kann man dann am Gurtzeug selbst austauschen. Das Vorgehen ist auf der Gin-Homepage und in einer Anleitung (pdf) beschrieben.

Das Angebot verfügbarer Austauschgurte ist allerdings begrenzt. Sollten keine neuen Frontgurte mit neuen Schließen mehr vorhanden sind, bietet Gin den Piloten auch eine kostenlose Reparatur der vorhandenen Schließen an. Dafür muss man allerdings die alten Frontgurte einsenden, was einen längeren Ausfall des Gurtzeuges bedeuten könnte.

Besitzern älterer Gurtzeuge wie Genie 2 und Genie XO empfiehlt Gin hingegen, gleich ein neues Gurtzeug zu kaufen. Diese Typen seien älter als zehn Jahre und lägen damit über der von Gin empfohlenen Gurtzeug-Nutzungsdauer.

Hinweis: Alle Beiträge zum Gurtschließen-Debakel zum nachlesen.
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