Coupe Icare 2016 - Messesplitter (2)

Zweiter Teil der losen Serie zu den Produktpräsentationen und -ankündigungen diverser Hersteller beim Coupe Icare 2016 im französischen St. Hilaire. 

Ozone wirbt auf seiner Homepage für die eigenen Neuigkeiten.
// Quelle: Ozone, bearbeitet
Advance (Nachtrag):
Der Sigma 10 steht in den Startlöchern. Im Vergleich zum einfacheren Sigma 9 soll der Schirm wieder etwas mehr in die Mitte der Klasse EN-C rücken, auch um sich stärker vom Iota abzusetzen. Eine technische Neuerung ist ein besonderes, zickzackförmiges 3D-Shaping im Vorderflügel. Advance nennt es "3D-Diamond-Panelshaping".

Aircross:
Mit dem U Cruise will Aircross zur Leistungsspitze der Klasse High-B gehören. Highlights des Schirmes sind 65 Zellen, eine deutliche Sharknose und rekordverdächtig kleine Eintrittsöffnungen. Lu-Glidz hatte den U-Cruise schon vor der offiziellen Marktpräsentation getestet. Designer Paul Amiell arbeitet derweil an einem CCC-Wettbewerbsschirm für Aircross.
Weitere Neuerungen sind das Allround-Gurtzeug U Relax sowie die Kreuzrettung U Safe 120X.

Icaro:
Gravis heißt ein neuer mid-EN-B von Icaro. Durch sein relativ geringes Gewicht von rund 4,3 kg in der Größe M soll er sich gut für Hike-and-Fly eignen. 2017 soll ein Schirm im High-B-Bereich folgen, zudem ein Groundhandlingtrainer namens Furia.

Macpara:
Die tschechische Marke präsentiert einen neuen low-B Schirm , den Illusion. Das Gewicht in der Größe 28 liegt laut Herstellerangaben unter 5 kg.

Ozone:
Gleich acht neue Produkte hat Ozone für die nächsten Monate angekündigt: Der Geo 5 ist die Leichtversion des Buzz Z5. Er wird schon ab Oktober zu kaufen sein. Noch leichter ist der neue Ultralite 4, der sogar seinen Vorgänger noch einmal um ein paar Gramm unterbieten, aber mit Leistung übertrumpfen soll.
Auch für Motorflieger gibt es eine Abwandlung des Buzz Z5 mit Trimmer-Tragegurten etc. Dieser Schirm heißt Kona. Für erfahrenere Moschi-Flieger, die es mit Freestyle und Slalom probieren möchten, bietet Ozone den Freeride. Zudem gibt es eine überarbeitete Version des Miniwings Zero, nun als Zero 2.
Im Bereich Gurtzeuge wird das Ozium 2 lanciert. Der Nachfolger des leichten Liegegurtzeugs Ozium soll noch etwas leichter, aber anpassungsfähiger sein. Unter anderem soll es verschiedene Beinsackoptionen geben - je nach Anforderung an Gewicht und Haltbarkeit. Das Oxygen 3 ist ein leichtes Allroundgurtzeug, das mit einer ähnlichen Sitzgeometrie wie die Top-Gurtzeuge Forza und Exoceat ausgestattet sein soll.
Bei den Rettern setzt Ozone mit der Angel SQ jetzt auch auf die Kreuzkappen-Bauweise.
Der Delta 3 lässt übrigens weiter auf sich warten. Dafür erfreut sich der neue Zweileiner EN-D Zeno regen Interesses.

Skytraxx:
Der Variohersteller hat jetzt auch ein ganz simples Minivario für Hike&Fly im Programm. Das Tweety hat nur einen An-/Aus-Knopf und soll mit seiner Knopfbatterie eine Laufzeit von 250 Stunden erreichen.

Skywalk:
Der schon länger angekündigte high-end EN-B Chili 4 soll voraussichtlich bis Jahresende verfügbar sein. Es handelt sich um eine komplette Neukonstruktion - unter anderem mit einer Sharknose und einer direkteren Bremseinstellung als beim Chili 3.
Ein neuer, schon erfolgreich fliegender Schirm der Marke ist der EN-D Poison X-Alps.

Swing:
Connect Reverse 2 heißt das neue Wendegurtzeug von Swing. Es basiert auf dem Wani von Woody Valley und besitzt den gleichen aufspannenden Federmechanismus im Airbag, wurde aber den Swing-Wünschen angepasst. So soll das Connect Revers 2 im Rucksackmodus ein besonders angenehmes Tragesystem von Deuter mit abnehmbarem Hüftgurt besitzen.
Bei Gleitschirmen setzt Swing die Integration der Schottwand-Technik RAST in seine Modellreihen fort. Die neueste Version des Arcus mit RAST 2.0 wird Arcus RS heißen. Daneben gibt es als Miniwing den Apus RS sowie den Speedglider Mirage RS.
Erstmals erweitert Swing seine Palette auch um einen Freestyle- und Acroschirm. Beim Trinity RS sollen einige Vorteile des RAST-Systems besonders zur Geltung kommen, wenn bei dynamischen Manövern die Luft deutlich länger in den Kammern bleibt. Angeblich soll das sogar neue Figurenübergänge ermöglichen.

TripleSeven:
Die Queen bekommt eine Nachfolgerin, die Queen 2, die kurz vor der Zulassung stehen soll. Die Streckung bleibt für einen EN-C moderat (6,2), der Schirm wird aber mehr Zellen besitzen.
2017 soll noch ein leichtgewichtiger low-B die Produktpalette ergänzen. Der Name ist ebenfalls dem Schachspiel entnommen: Knight.

UP:
Nach Makalu 4, Kibo und Lhotse in diesem Jahr will UP zum Frühjahr 2017 auch im High-B Bereich nachlegen: Dann soll der Summit XC 4 auf den Markt kommen, als "Streckenflügel für jedermann".

U-Turn:
Den high-end EN-B Blacklight gibt es bald in einer weiterentwickelten Variante mit Sharknose, dann als Blacklight 2. Zudem folgt auch U-Turn dem Leichttrend und hat mittlerweile entsprechende Schirme in fast allen Klassen parat: Eternity (EN-A), Annapurna (EN-B) und Everest+ (EN-C).
Daneben präsentiert U-Turn noch einen schnellen Miniwing namens Trinity für Freestyle und Starkwindfliegen an der Küste. Er soll in Kooperation mit Mike Küng entwickelt worden sein.

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