Das Wetterjahr aus Satelliten-Perspektive

Ein Video des DWD zeigt das europäische Wettergeschehen 2016 im Zeitraffer. Westwinddrift, Tiefdruckwirbel oder auch Konvektionsprozesse werden anschaulich. 

Eine deutliche Gewitterlage über den westlichen Alpen Anfang Juni.
// Quelle: Youtube - DWD, Screenshot
Das Wetter im Rückblick zu betrachten, kann gelegentlich ganz schön lehrreich sein. Gerade wenn man sich Meteoprozesse im Zeitraffer anschaut, treten viele Abläufe der Wetterküche plötzlich viel klarer vor Augen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auf seinem Youtube-Kanal eine sehr schöne Animation von Satellitenbildern über das gesamte Jahr 2016 hinweg veröffentlicht. Wer den Film betrachtet, bekommt einen guten Eindruck über prägende Elemente des Wetters in Europa: Die vorherrschende Westwinddrift, die Luftmassengrenzen entlang der Polarfront (kalt im Norden, warm im Süden), das Entstehen und Vergehen von Tiefdruckgebieten, aber auch die im Tagesverlauf aufschießenden großen Konvektionswolken (Gewitter) an labilen Tagen im Frühjahr und Sommer.

Ein Tipp: Wer sich derlei typische Strukturen in der Animation anschaut und sich deren Dynamik einprägt, wird sie auch beim Blick auf aktuelle, statische Satellitenbilder leichter wiedererkennen.

Das Video auf Youtube:


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