SkyGuru Handschuhe +++ WEF Davos Luftraum +++ Rundkurs-Racing +++ Schirmwahl-Leitfaden +++ Burnair Kolumbien

Skyguru 3-Finger-Überziehhandschuhe
// Foto: SkyGuru, M. Gradisek

+++ Der slowakische Anbieter SkyGuru hat Überzieh-Handschuhe speziell fürs Gleitschirmfliegen entwickelt. Es gibt zwei Modelle: einmal als Fäustling, einmal als 3-Finger-Handschuh. Sie sind dafür gedacht, dass man darunter dünnere (Sommer-)Handschuhe trägt, um z.B. am Start noch ausreichend Gefühl in den Fingern zu haben. Im Flug schlüpft man dann in die Überzieh-Handschuhe. Damit das leicht und sogar einhändig geht, sind die Handschuhe mit einer magnetisch verschlossenen Bandschlaufe ausgerüstet, die um die Karabiner gelegt werden kann. Dadurch werden die Handschuhe dort fixiert, können nach dem Einschlüpfen aber mit einem Ruck einfach gelöst werden. Die Handschuhe sind wasserabweisend und winddicht. Der exponierte Fingerbereich ist doppelt isoliert. Das Innenfutter ist glattes Nylon, um ein leichtes An- und Ausziehen zu gewährleisten. Es gibt jeweils drei Größen (S/M/L). Der Preis liegt je nach Modell und Größe zwischen 100 und 130 Euro. +++ 

+++ Während des World Economic Forum in Davos wird es wieder Luftraumsperrungen geben, sowohl in der Schweiz als auch in Österreich. Sie gelten jeweils am 16. Januar sowie vom 19. bis 24. Januar. Wer in dieser Zeit in der Region fliegen gehen will, sollte die zugehörigen Informationen des SHV und des Aeroclubs (pdf) beachten. +++ 

Rundkursfliegen beim
RS Paragliding

+++ Vom 11. bis 14. Juni 2026 findet in Ivrea ein Gleitschirm-Rennen in einem interessanten neuen Format statt. RS Paragliding ist an klassische Autorennen angelehnt. Die Piloten fliegen auf einer Art Rundkurs mit etwa 20 Kilometer Länge, der durch vier äußere Wendebojen definiert wird. Zwei verschiedene  Wettbewerbsaufgaben sind dabei möglich: Entweder eine vorgegebene Zahl an Runden, die geflogen werden müssen; oder eine vorgegebene Zeit, in der es dann gilt, die meisten Runden zu schaffen. Am Ende ergibt sich das Ranking aus der Reihenfolge des Zieleinflugs bzw. der jeweiligen Außenlandeposition entlang der Strecke. Die schnellsten geflogenen Runden eines Rennens werden zudem mit Bonuspunkten belohnt. Durch das zentrierte Format soll das Rennen von einem Publikum am Boden viel besser verfolgt werden können. Zudem sind auch Live-Videostreams aus der Luft und von bodengebundenen Kameras geplant. Die Veranstalter weisen auf den Sicherheitscharakter von RS Paragliding hin: Der Kurs ist so gelegt, dass es keine Lee-Fliegerei, kein Racing in Hangnähe, aber immer gut erreichbare Landeplätze gibt. Die Idee hinter RS Paragliding wird auch in einem kurzen Youtube-Video vorgestellt. Vielleicht entpuppt es sich als allgemein interessantes Wettbewerbsformat für die Zukunft? +++ 

Ausschnitt aus der
Schirmwahlhilfe // Profly

+++ Auf der Webseite der Marke Profly von Michael Nesler kann man einen 44-seitigen Leitfaden für die Schirmwahl bestellen. Dieser wird einem dann als PDF kostenfrei per Email zugestellt. Der Leitfaden richtet sich vor allem an Piloten der Klassen A und B. Darin bekommt man die "7 fatalen Fehler beim Schirmkauf" erklärt – samt Hinweisen, wie man es besser machen kann. Es geht um passende  Schirmklassen, Gewichtsbereiche, Handlingsvorlieben, Wohlgefühl, falsche Marketingversprechen etc. Ein wenig Werbung für die Angebote von Profly ist natürlich mit dabei. Aber allgemein sind Infos neutral gehalten und sehr aufschlussreich. Wer vor einem Schirmkauf steht und sich fragt, worauf man achten sollte, dem sei die Lektüre durchaus empfohlen. +++ 

+++ Ein Tipp für Kolumbienreisende: Burnair hat die Startplatzdatenbank seiner App um etliche Start- und Landeplätze im kolumbianischen Valle de Cauca zwischen Cali und Medellín erweitert. Ergänzend gibt es auch Informationen zum regionaltypischen Windphänomen "Pacífico". Dieser Wind schwappt typischerweise im Tagesverlauf von Westen über die Berge und sorgt für Leefallen. Die bei Burnair üblichen Startplatzprognosen fehlen allerdings. Kolumbien liegt außerhalb des Abdeckungsbereichs der Modelle Icon D2 und Icon EU, auf denen ansonsten die Daten der Startplatzprognosen beruhen. +++