Paraflightbook Mobile +++ Nova Elowin +++ Aerotech +++ Brettspiel Paragliders +++ Podz-Glidz Transkripte +++ Druckwelle
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Paraflightbook als App für Android. // Quelle: Stefan Ungemach
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+++ Seit 2009 hat Stefan Ungemach seine Flugbuchsoftware
Paraflightbook immer weiter entwickelt. Mit der neuesten Version 2.1 kommt eine große Neuerung bzw. Ergänzung:
Paraflightbook Mobile ist eine auf Android-Geräten installierbare App, die weitgehend die gleiche Funktionalität wie die Desktop-Version bietet. Sie ermöglicht den mobilen Zugriff auf Flugbücher und Gerätedatenbank, erinnert an notwendige Gerätechecks bzw. Checkflüge, erlaubt die Korrektur vorhandener Flüge, das Anhängen von Bildern, den DHV-Upload und den Import neuer IGC-Dateien. Zudem verfügt sie über ein Statistikmodul und eine eingebaute XC-Optimierung. Die in der App erfassten Daten lassen sich mit der Desktop-Version des Paraflightbooks synchronisieren. Im Sinne der privaten Datenhoheit erfolgt die Synchronisation nicht über einen Herstellerserver, sondern über einen vom Anwender ausgewählten Cloudprovider inklusive privatem Hosting. Die Nutzung von Paraflightbook (Desktop plus Mobile) kostet 30 Euro pro Jahr. Das Programm ist nur für Windows- und Android-Systeme verfügbar. +++
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Elowin // Nova
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+++ Mit viel Enthusiasmus gestartet, aber nun stillschweigend eingestellt:
Nova hat die
Produktion und den Verkauf seiner Elektronwinden
Elowin gestoppt. Das Projekt war als eigene GmbH ausgegliedert. Diese befindet sich seit 17. April 2026 in Liquidation. Auf der Nova-Website heißt es dazu: "Die Elowin wurde in der EU entwickelt, produziert und zugelassen. Seit der Einführung der ersten Elowin sind die Produktionskosten jedoch stark gestiegen. Dadurch hätte sich der Verkaufspreis auf ein Niveau erhöht, das für uns – und vor allem für Flugvereine – nicht mehr wirtschaftlich gewesen wäre. Daher haben wir uns entschieden, die Produktion der Elowin einzustellen. Selbstverständlich stehen wir weiterhin mit Service, technischem Support und Ersatzteilen für alle bereits ausgelieferten Elowin-Winden zur Verfügung." Wie der künftige technische Support mit Ersatzteilen im Detail organisiert wird, ist noch unklar. Im Gespräch ist unter anderem die Transformation in ein Open-Source-Projekt, heißt es auf der Website
Elowin.de, die von Andreas Hochscherff, dem Entwickler der Steuer-Elektronik der Elowin, betriebenen wird. Im Paraglidingforum gibt es einen
Thread, über den sich Nutzer der Elowin-Winden vernetzen können. +++
+++ Pierre-Yves Alloix hat jahrelang Gleitschirme für Supair konstruiert. In diesem Jahr hat er sich mit der Marke Aerotech selbständig gemacht. Darüber will er neben dem Angebot eines Checkbetriebs auch eigene Schirmserien entwickeln. Ein A-Schirm namens A1 und das Tandemmodell A42td stehen kurz vor der Markteinführung. +++
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Paragliders // Thematic Games
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Paragliders heißt ein neues
Brettspiel, das der Franzose Alban Nanty für seinen in Hongkong ansässigen Spieleverlag
Thematic Games entwickelt hat. Im vergangenen Jahr als
Kickstarter-Projekt gestartet, kann es mittlerweile über den
Shop von Thematic Games bestellt werden (Preis: 45 € plus Versand). Eine deutsche Spielanleitung gibt es auf der Website als Download. Bei Paragliders absolvieren ein bis vier Spieler ein Rennen über drei Wendepunkte. Das Spielfeld ist variabel, zudem ändern sich die Wetterverhältnisse mit jeder Runde, sodass immer wieder neues taktisches Geschick gefragt ist. Mit Flugstunts und Punktlandungen können Extrapunkte gesammelt werden. +++
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Podz-Glidz Transkript
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+++ Den Gleitschirm-Podcast Podz-Glidz gibt es bei Lu-Glidz nur zum anhören. Wer die Folgen gerne auch mal nachlesen möchte, kann dies nun auf einer eigenen Website für
Podz-Glidz Transkripte tun. Die Adresse:
podz-glidz-transcripts.pages.dev. Wichtig zu wissen: Die Website wird nicht von Lu-Glidz betrieben! Es handelt sich um ein privates "Fanprojekt" von Simon Steiner. Dieser hatte nach Möglichkeiten gesucht, für Fliegerfreunde aus Frankreich einzelne Folgen von Podz-Glidz maschinell zu transkribieren und übersetzen zu lassen. Im Verlauf des Projekts ist er dann ein wenig eskaliert, so dass mittlerweile alle bisherigen Folgen von Podz-Glidz auf der Seite in deutscher Transkription vorliegen, und diese wiederum auch in englischer und französischer Übersetzung. Da die Transkription samt Sprechererkennung durch eine KI maschinell erfolgt, enthält sie natürlich hie und da noch Fehler (wenn auch erstaunlich wenige). Nutzer der Website können fehlerhafte Worte im Transkript markieren und eine Korrektur vorschlagen. Mit der Zeit soll die KI so immer besser werden und selbst den typischen Gleitschirm-Slang von Anfang an korrekt verstehen. +++
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Böenfront laut Icon D2 // Burnair
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+++ Am Donnerstag, 30. Juli, gab es ein besonderes Wetterphänomen. Ein Höhentrog über Frankreich löste an einer Konvergenzlinie heftige Gewitter aus. Deren Kaltluftausfluss führte in Kombination mit den ansonsten extremen Temperaturen zu einer besonders heftigen sogenannten
Druckwelle bzw. Böenfront. Diese lief am frühen Nachmittag unter anderem bis in die Schweiz hinein und sorgte dort von Westen her für enorme Windsprünge und sehr starke Turbulenzen. Glücklicherweise waren diese Entwicklungen schon im voraus in Prognosen von High-Res-Wettermodellen wie ICON D2 und ICON CH deutlich zu erkennen. Unter anderem warnten der SHV, Burnair und XC Therm auf Social Media eindringlich vor den Gefahren. Im Livetracking war dann auch tatsächlich ab Mittag eine deutliche Abnahme der Flugaktivität zu erkennen. Dennoch kam es laut Medienberichten am Nachmittag zu mindestens zwei tödlichen Abstürzen in der Schweiz. Ob diese im direkten Zusammenhang mit der Böenfront stehen, ist noch unklar. Da ansonsten aber sehr gute thermische Flugverhältnisse herrschten, hätte der Tag ohne die Warnungen und der vernünftigen Reaktion vieler Piloten ein rabenschwarzer werden können. Die Gleitschirmszene sollte aus diesem Ereignis eine kollektive Lehre ziehen: Bei der Meteo-Vorbereitung für einen Flugtag sollte man immer die Windentwicklung nicht nur zu Startzeit, sondern über den ganzen Tag in den Blick nehmen. Wenn gerade in den Highres-Modellen plötzlich starke, linienartige Windsprünge und Starkwindfelder zu erkennen sind, sollte man so einen Tag in den betroffenen Regionen zur eigenen Sicherheit als "unberechenbar" abhaken oder zumindest eine frühe Landung mit großem Zeitpuffer einplanen. +++
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