Soaring an der Zugspitze

Ich war am Montag an der Zugspitze. Perfektes Flugwetter. 15er-Wind von vorne (West) am Start. Selbst Lokalmatador Axel Rauter meinte, so laminare Soaringbedingungen am Gipfel habe er noch nie erlebt. Bevor jetzt aber alle vor Neid erblassen, dürft ihr ein wenig Mitleid haben: Ich selbst konnte wegen einer quälenden Darmverstimmung leider nicht fliegen. Dafür durfte ich aber meiner liebsten Flugbegleiterin Saskia bei diesem Abenteuer zumindest am Startplatz zur Seite stehen.

Und der Startplatz an der Zugspitz-Station ist nicht ohne: Direkt neben der Station an den Fels geklebt. Oben noch flach, geht er dann abrupt in sehr steiles Geröll über. Der flache Teil ist aber schlecht angeströmt, von spitzen Steinen als Leinenfängern gesäumt, zudem von den dahinter liegenden Felsen mit gemeinen Rotoren verseucht, die einem die Kappe beim Aufziehen verdrehen. Ohne Starthelfer ist es sehr schwer, dort sauber rauszukommen. Gute Rückwärtsstarttechnik ist eindeutig von Vorteil. Einmal in der Luft, erwartet den Piloten aber ein grandioses Panorama.

Gelungener Start

Ruhiges Aufsoaren im sanften Wind

Flieger - was willst Du mehr?

Dank ruhiger Bedingungen sogar über die Seile

Direkt an der Station steigt's am besten.


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