Paraglidingstart setzt auf Multimodelle

Die Startplatzdatenbank Paraglidingstart.info greift bei ihrer Wetterdarstellung neuerdings auf mehrere Wettermodelle gleichzeitig zurück. 

Paraglidingstart-Darstellung der Region Bassano . Am Nachmittag von
Tag 1 sowie an Tag 2 liegt die Windrichtungsprognose im fliegbaren
weißen Bereich. Der Anstieg des akumulierten Niederschlags (dritte
Kurvengrafik) lässt aber auf durchwachsenes Wetter schließen.
// Quelle: Paraglidingstart.info
Vor rund einem Jahr habe ich Paraglidingstart.info als "edlen Startplatzfindehelfer" auf Lu-Glidz ausführlich vorgestellt. Der Betreiber Heiko Förster hat die Seite seither immer weiter entwickelt. Seit kurzem gibt es dort ein besonders interessantes Feature: Die integrierte Wetterprognose für die kommenden Tage greift auf gleich drei verschiedene Modelle zurück.

Paraglidingstart.info verknüpft auf einzigartige Weise eine Startplatzdatenbank mit Wetterdaten, um einen schnellen Überblick zu liefern, wo es gerade und in den nächsten Tagen bei den vorherrschenden Windrichtungen start- und fliegbar sein sollte. Anfangs basierten die Wetterdaten allein auf der Open-Source-Plattform Openweathermaps, deren Quellen allerdings nicht immer eindeutig zuzuordnen waren. Neuerdings hat Heiko Förster gleich mehrere "große" Wettermodelle im Programm integriert: GFS, DWD (Icon) sowie Met Norway.

Die grafische Darstellung der Wetterentwicklung hat er dabei so programmiert, dass die Daten der drei Modelle nebeneinander und somit gut vergleichbar dargestellt werden. Auch das sollte bei der Startplatzwahl hilfreich sein. Denn je ähnlicher die Prognosen z.B. der Windrichtung oder des Bewölkungsgrades der verschiedenen Modelle zu einem bestimmten Zeitpunkt sind, desto eher dürften diese Bedingungen auch eintreffen. Laufen die Modelle hingegen weit auseinander, ist bei der Wetterlage grundsätzliche Vorsicht angesagt.

Als startplatz-bezogene Wettergrafiken werden zum einen die Windrichtung, die Wind- und Böenstärke, der akumulierte Niederschlag sowie die Bewölkung in Stockwerken dargestellt. Durch die Anzeige des startbaren Fensters als weißer Balken in der Windrichtungsgrafik (s. oben rechts), lässt sich auf einen Blick erkennen, an welchen Tagen ein gewählter Startplatz auch passen sollte. Das gilt vor allem, wenn alle dargestellten Modelle im Grunde zum gleichen positiven Ergebnis kommen.
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