Spanien ist gegroundet

Zur Eindämmung der Corona-Infektionen hat Spanien den Notstand ausgerufen. Dazu gehört ein Verbot aller sportlichen Aktivitäten, also auch des Gleitschirmfliegens.

In Spanien flattern nur noch die Fahnen, aber keine Gleitschirmsegel.
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Um diese Zeit ist Spanien ein beliebtes Reiseland für Gleitschirm-Touristen. Doch das Fliegen im Urlaub wird dort erst einmal nicht mehr möglich sein. Spanien hat den nationalen Notstand ausgerufen, mit ähnlich restriktiven Maßnahmen der persönlichen Bewegungseinschränkung wie in Italien.

Zu den Vorgaben gehört auch ein Verbot jeglicher sportlicher Aktivitäten. Zuwiderhandlungen können mit Geldstrafen belegt werden. Der nationale Notstand gilt erst einmal für 15 Tage, könnte aber auch weiter verlängert werden.

Für spanische Piloten kommt sogar noch ein zweites Druckmittel zur Einhaltung der No-Fly-Vorgabe hinzu. Der spanische Verband Asociación de Vuelo Libre Española (AVLE) hat mitgeteilt, dass der über AVLE abschließbare Versicherungsschutz während des nationalen Notstandes ausgesetzt ist. Jede Form von Flugunfall wird in dieser Zeit von der Versicherung nicht gedeckt. Erst mit offizieller Aufhebung des Notstandes tritt die Versicherung wieder in Kraft.