LogBook Stodeus +++ X-Pyr Teams +++ Robair Manöverhandbuch +++ Dudek Aimx +++ Gin Gingo 4 +++ BGD Tuna +++ Videotipp

Online-Flugbuch mit vielen Analysefunktionen
// Quelle: Stodeus

+++ Im vergangenen Jahr hatte Stodeus eine eigene App mit Flugbuch für seine kleinen Solarvarios präsentiert. Mittlerweile hat der französische Hersteller das LogBook Stodeus deutlich weiter entwickelt. Es bietet jetzt auch die Möglichkeit, beliebige igc-Dateien auch aus Instrumenten anderer Hersteller zu importieren. Punkten kann das LogBook zudem mit einer Reihe interessanter Analysefunktionen. Zu jedem Flug lassen sich verschiedenste Statistiken abrufen, darunter wie lange man sich in verschiedenen Flugmodi wie Aufdrehen, Abgleiten, Thermiksuche, Cruisen ohne Höhenverlust etc. befunden hat. Wie viel und wie effizient hat man rechts bzw. links gekurbelt? Als weiteres nettes Gimmick kann man innerhalb der App aus jedem Flug in wenigen Schritten eine Story mit einem Bild und eingeblendeter Flugstatistik und Flugroute erstellen, die man dann auf Social Media posten kann. +++ 

+++ Die Veranstalter der X-Pyr 2026, einem Hike-and-Fly Rennen quer über die Pyrenäen, haben kürzlich alle Infos zu den 50 teilnehmenden Teams auf die Website gestellt. 20 Länder sind vertreten. Zehn Prozent der Teilnehmenden sind weiblich. Die X-Pyr starten am 21. Juni. +++ 

Manöverhandbuch // Robair

+++ Die Schweizer Flugschule Robair hat ein Handbuch erarbeitet, in dem alle wichtigen Grundmanöver des Gleitschirmfliegens auf jeweils einer Seite erklärt werden. Dabei geht es nicht nur um einfache Manöver, wie sie in der Schulung geflogen werden. Der 155-seitige Katalog umfasst auch Groundhandling, Sicherheitstraining und sogar das Acrofliegen. Es ist ein interessantes Kompendium nicht nur für Flugschüler von Robair, sondern auch für Piloten, die schon länger aus der Schulung raus sind, aber ihre Flugtechnik weiterentwickeln oder ihren Wissensstand hinterfragen wollen. Das Manöverhandbuch kann man in gedruckter Fassung bei Robair kaufen. Die Online-Version für PC oder Tablet gibt es wiederum kostenlos. In diesem Fall sind auf Seite 2 des Handbuchs QR-Codes zu finden, um den Autoren per Paypal oder Twint eine freiwillige Spende zukommen zu lassen. +++ 

AimX // Dudek

+++ AimX heißt ein neues Sitzgurtzeug des polnischen Herstellers Dudek. Es bietet ein klassisches Design mit Beingurten (kein Getup-System) und Schaumstoffprotektor. Das AimX gibt es in vier Größen für Körpermaße von 163 bis 192 cm. Es ist für ein Pilotengewicht bis 100 kg zugelassen. +++

+++ Gin bietet  für sein Sitzgurtzeug Gingo 4 neuerdings eine weitere Protektoroption. Neben dem Aerobean-Protektor (mit 30G getestet) auf Basis von Schaumstoffkügelchen steht jetzt auch ein aufblasbarer Protektor (34 G) zur Auswahl. Mit diesem reduziert sich das Packvolumen. +++ 

Tuna // BGD

+++ BGD steigt in den Markt der strömungsoptimierten Gurtzeuge im Submarine-Stil ein. Allerdings handelt es sich beim Modell Tuna nicht um eine Eigenentwicklung. Es basiert auf dem Zeppelin von Bogdanfly, kommt aber im typisch farbenfrohen BGD-Design daher. Das Tuna gibt es in drei Größen. In Größe M wiegt es 2,2 kg. Der aufblasbare Protektor mit einem Verzögerungswert von 27G deckt auch den Rücken ab. +++  

+++ Videotipp: Aus wie vielen Teilen besteht eigentlich ein Gleitschirm? Niviuk gibt im kurzen Film What's inside a paraglider? auf Youtube am Beispiel des Artik R2 die Antwort. Demnach sind es mehr als 1000. Zwar handelt es sich um einen Marketingfilm. Man bekommt aber sehr eindrücklich den komplexen inneren Aufbau vor Augen geführt, der heute bei vielen Gleitschirmen, nicht nur von Niviuk, zu finden ist. +++