Das Superfinale 2025 des Paragliding World Cup findet vom 12. bis 23. Mai 2026 im spanischen Pegalajar statt. Die wichtigsten Infos

Am Startplatz von Pegalajar // Quelle: FAI

Zum Abschluss jeder PWC Saison lädt der Paragliding World Cup die erfolgreichsten Teilnehmer der World-Cup-Events des vergangenen Jahres zum Superfinale. Zudem gibt es einige "Wildcards" für Gewinner früherer PWCs.

In diesem Jahr findet das Superfinale der Saison 2025 in Pegalajar in Südspanien statt. Es ist das 15. Superfinale in der PWC Geschichte. Der Wettbewerb läuft vom 12. bis 23. Mai. Der erste offizielle Task ist für den 13. Mai angesetzt.

Auf der Teilnehmerliste stehen rund 120 Pilotinnen und Piloten aus fast 30 Ländern. Von der Leistungsdichte der Teilnehmenden her gelten die Superfinales allgemein als die hochkarätigsten Racing-Wettbewerbe, noch vor den FAI Weltmeisterschaften – auch wenn ein Weltmeistertitel am Ende mehr Renommee verspricht.

Im vergangenen Jahr gewannen Maxime Pinot und Constance Mettetal das Superfinale in Roldanillo. Beide gelten auch in diesem Jahr wieder als Mit-Favoriten. Würde Pinot seinen Titel verteidigen, wäre er der erste Pilot mit drei Superfinal-Siegen. Das gleiche gilt für Mettetal in der Frauenwertung.

Pegalajar ist ein bekanntes XC-Fluggebiet in Südspanien, rund 60 km nördlich von Granada. Die Region ist trocken und vom Olivenanbau geprägt. Der nach Norden ausgerichtete, grasbewachsene Startplatz liegt auf etwas über 900m, bietet allerdings nur rund 150 Meter Höhenunterschied bis zum offiziellen Bombout-Feld. Dennoch gilt der Thermikeinstieg dort als relativ einfach. Fliegerisch bietet Pegalajar eine vielseitige Kombination aus Flachland- und Gebirgsfliegen, was abwechslungsreiche Tasks erwarten lässt. Die Sierra Mágina im Osten reicht bis über 2000 Meter. Die Wolkenbasis liegt oft über 3000 Meter. 2024 fand in Pegalajar die Europameisterschaft im Gleitschirmfliegen statt. 

Bei den Schirmen im Wettbewerb gibt es einmal mehr keine nennenswerten Neuerungen. Das mit großem Abstand meistgeflogene Modell bleibt der Enzo 3 von Ozone, gefolgt vom Niviuk Icepeak X-One und dem Gin Boomerang 12. Auch bei den Gurtzeugen dominiert Ozone mit dem Submarine. Neu im Feld ist das Niviuk Racing-Gurtzeug Rocket R zu sehen. 

Lu-Glidz wird wie üblich den Wettbewerb beobachten, aber nur bei Bedarf interessante bzw. prägende Entwicklungen im Blog aufgreifen. Wer das Superfinale selbst intensiver verfolgen will, findet nachfolgend eine Liste von Links (wird bei Gelegenheit aktualisiert bzw. ergänzt).


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