MK Flightsystems +++ Flare Scout +++ XContest Pro +++ Skyman Crossalps 3 +++ X-Pyr +++ BGD Epic Freestyle 2
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Mike Küng hat das Parakite-Modell Supra entwickelt. // Foto: MK Flightsystems |
+++ Der Boom der Parakites lockt nicht nur etablierte Gleitschirmmarken, sondern auch neue Hersteller aufs Parkett – auch wenn die Namen dahinter durchaus schon bekannt sind:
Mike Küng, Groundhandling-Guru und Extrempilot, hat zusammen mit seiner Frau Ria sowie Martin Bellgardt und Ralf Bielmeier als weiteren Partnern die Marke
MK Flightsystems gegründet. Der Fokus liegt auf dem bodennahen Fliegen und Händeln, und dafür will MK gleich eine Reihe von Parakites auf den Markt bringen. Das Allrounder-Modell
Supra macht den Anfang, ein gestreckter Hochleister soll folgen, zudem ist noch ein Einsteiger-Parakite geplant. Dazu passend gibt es zwei Gurtzeuge,
MK Freestyle und Swag, die einmal mit, einmal ohne integriertem Retterfach, für alle dynamischen Luft- und Groundhandling-Manöver mit hoher Körperkontrolle konstruiert sind. Über die Website von MK Flightsystems bietet Mike Küng zudem
Groundhandlingkurse in Dänemark und anderen Standorten an. Dort kann mit den MK Parakites trainiert werden. Diese weisen übrigens spezielle Tragegurte auf, die auf die feinfühlige Kontrolle über die C-Ebene hin optimiert sind, wie Mike sie lehrt. +++
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Scout // Flare
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+++ Neben neuen Marken gibt es bei Parakites auch neue Trends. Nach dem Fokus auf leistungsorientierte Modelle mit hoher Streckung kommen nun vermehrt kompaktere "Anfänger"-Schirme. Von
Flare gibt es in diesem Segment neu den
Scout, bei dem vor allem ein Merkmal auffällt: adaptive Winglets. Die Winglets können ausgefahren oder hinter einem Zipper verstaut werden. Mit offenen Winglets verhält sich der Scout rollstabiler, während er ohne Winglets deutlich an Agilität gewinnt. Damit soll der 40-Zeller ein breites Anwenderfenster abdecken, von Anfänger bis Fortgeschritten. Der Scout hat ein Reflex-Profil, eine Shark-Nose und Nitinol-Verstärkungen. Es gibt vier Größen (16, 19, 22, 26), deren Streckung zwischen 4,7 und 5,2 liegt. Auf den Winglets steht der programmatische Spruch: "Less roll, less drama". +++
+++ Wie schon im
Newsticker 29/2026 geschrieben, beschränkt
XContest beim Filtern nach Flügen aus einer Region die Zahl der angezeigten Flüge neuerdings auf 150. Es ist eine Maßnahme, um das massenhafte Scraping von Daten zu verhindern. Damit ist es allerdings nicht mehr möglich, eine umfassende Analyse auch durchschnittlicher Flüge von einem Spot zu machen. Jakub Havel, Koordinator des XContest-Projekts, bietet nun einen Kompromiss an: Wer die App
XCTrack mit einem
Pro Account nutzt, erhält auch im XContest weiter unbegrenzten Zugriff auf alle Daten. +++
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Crossalps 3 // Skyman
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Skyman bleibt mit dem neuen
Crossalps 3 dem Konzept eines klassischen Dreileiners im Segment der EN-C-Schirme treu. Der Schirm soll ein besonders überschaubares Extremflugverhalten besitzen. Der Tragegurt ist für eine BC-Steuerung optimiert, wobei eine Gurtwippe zwischen C- und B-Ebene als Handauflage dient. Wenn man daran zieht, wird die B-Ebene untersetzt mit umgelenkt. Der Schirm hat 63 Zellen und eine Streckung von 6,1. Es gibt ihn in drei Größen (22, 24, 26) für einen Gesamtgewichtsbereich von 65 bis 119 kg. Das Schirmgewicht liegt zwischen 3,6 und 4,15 kg. +++
+++ Ein Nachtrag zur X-Pyr 2026: Christian Schugg wurde rehabilitiert und doch noch in der finalen Rangliste offiziell als Finisher auf Platz 29 gewertet. Offenbar war den Organisatoren ein Fehler unterlaufen, als sie bei seinem Track eine Luftraumverletzung erkannt und ihm dafür eine Zeitstrafe gegeben hatten. +++
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Epic Freestyle 2 // BGD
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BGD bringt eine überarbeitete Fassung seines Einsteiger-Acro-Schirmes. Beim
Epic Freestyle 2 wurden im Vergleich zum Vorgänger neben den Farben vor allem die Konstruktion der Tragegurte geändert. Diese sind nun mit polsterndem Neopren ummantelt. Das Beschleunigersystem ist innen an den A-Gurten geführt, damit die Leinen bei Twist-Manövern nicht stören. Zudem gibt es neue, ergonomische Acro-Griffe. Diese sind mit einer elastischen Leine auch unten an den Tragegurten befestigt. So kann man die Bremsrollen entfernen, um dann mit "Freebrakes" zu fliegen, die dennoch immer griffbereit bleiben. Der Epic FS 2 hat 42 Zellen und eine ausgelegte Streckung von 5,0. Es gibt ihn in fünf Größen für einen Gesamtgewichtsbereich von 50 bis 125 kg. Der Schirm ist in allen Größen als EN-B zugelassen. +++
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