Wetterstatistik: Wochenenden sind eher schlecht

Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe haben jetzt in einer Studie wissenschaftlich nachgewiesen, was Gleitschirmflieger schon lange vermuten: Das Wetter ist am Wochenende schlechter als unter der Woche. Zumindest in einer langen Zeitreihe über 15 Jahre und unter Einbeziehung von hunderten europäischer Wetterstationen kann man diese Erkenntnis aus den statistischen Daten gewinnen. Demnach folgt das Wetter tatsächlich auch einem Wochenrhythmus, der - so die Einschätzung der Forscher - wohl vom Menschen vorgegeben wird.

Denn der starke Verkehr unter der Woche pustet so viele Schadstoffe in die Atmosphäre, dass davon auch die Wolkenbildung, der Niederschlag, die Sonnenscheindauer und die Temperatur am Boden beeinflusst wird. Am Wochenende säubert sich dann die Luft wieder etwas. Zusammengefasst lesen sich die Ergebnisse so:
  • Temperatur: Sie ist mittwochs am höchsten und fällt samstags am stärksten ab. Die Differenz beträgt im Schnitt immerhin 0,2 Grad Celsius.
  • Niederschlag: Der Montag ist der trockenste, der Samstag der nässeste Tag der Woche. Das gilt sowohl für die mittlere Regenmenge als auch für die Häufigkeit von Starkniederschlägen.
  • Wolkenbedeckung: Sie ist am Wochenanfang am schwächsten (Minimum: Dienstag) und am Wochenende am stärksten (Maximum: Sonnabend).
  • Sonnenscheindauer: Sie verhält sich erwartungsgemäß analog zur Wolkenbedeckung. Die Sonne strahlt dienstags im Schnitt eine Viertelstunde länger vom Himmel als samstags.

Was können wir Gleitschirmflieger daraus lernen? Dienstag/Mittwoch sind einfach die besten Streckenflugtage!
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