Spanier begrenzen die Streckung in Wettbewerbsklassen

Die spanische Gleitschirmliga CTNP hat für die kommende Saison die Abgrenzung von Wettbewerbsklassen neu geregelt. Bisher galten dort - wie fast überall sonst auf der Welt - die EN-Zulassungskategorien A+B, C, D als Maß dafür, in welcher Klasse ein Pilot mit seinem Schirm bei einem Wettbewerb starten konnte. Künftig wird in Spanien neben der EN-Kategorie die ausgelegte Streckung der Schirme als zweites Kriterium heran gezogen.

Die spanische Klasseneinteilung ist dann wie folgt:
  • Clubklasse: Alle Schirme bis EN-B und einer maximalen Streckung von 6,0.
  • Sportklasse: Schirme mit EN-C und einer maximalen Streckung von 6,5.
  • Serienklasse: Schirme mit EN-D und einer maximalen Streckung von 6,99.
  • Generalklasse: Alle Schirme inkl. CCC.

Sobald ein Schirm eine größere Streckung besitzt, rutscht er automatisch eine Klasse nach oben. Das bedeutet, dass beispielsweise so gestreckte EN-B-Modelle wie der Gin Carrera oder der UP Summit XC3 in Spanien nur in der dortigen Sportklasse wie ein EN-C gewertet werden.

Die CTNP reagiert damit auf anhaltende Diskussionen darüber, dass die Zuordnung einer EN-Sicherheitsklasse heute keine ausreichenden Anhaltspunkte mehr für den Leistungscharakter eines Schirmes liefert. Es bleibt abzuwarten, wann dieses Beispiel auch in anderen Ländern Schule macht.
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1 Kommentare:

Achim K. hat gesagt…

Diese Variante wurde bereits für unseren heimischen XCCUP.net vorgeschlagen und andiskutiert.

Das ist eine sinnvollere Differenzierung als die Schirme nach Zertifizierung in die Klassen A-D einzuteilen.

Das könnte wir 1 zu 1 im XCCUP übernehmen ...