Crossalps enden in Trauer

Der Hike&Fly Wettbewerb Crossalps in Samerberg ist am Wochenende von einem tragischen Unfall überschattet worden. Ein Pilotenpaar, das mit einem Tandem flog, wollte am Samstag an der sogenannten Riesenhütte unterhalb der Hochries einlanden. Dabei soll der Schirm laut einem lokalen Medienbericht von einer Böe erfasst worden sein. Die Passagierin, selbst eine erfahrene Gleitschirmfliegerin, fiel aus dem Gurtzeug und stürzte sehr unglücklich. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Der Pilot konnte unverletzt landen, stand aber unter Schock. Die Crossalps wurden abgebrochen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

Bei den Crossalps, die seit 2009 jährlich stattfinden, geht es darum, zu Fuß und mit dem Gleitschirm innerhalb von 33 Stunden einen Wendepunkt so weit wie möglich vom Startpunkt entfernt zu legen und dennoch rechtzeitig zurück ins Ziel zu kommen. Die Teilnahme ist auch für Zweierteams mit Tandem möglich.
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2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Alle Gleitschirmausrüstungen bestehend aus Schirm, Gurt und Rettungssystem haben ein Gütesiegel und einen sehr hohen Sicherheitsstatus.
Die Gleitschirmgurte sind so kunstruiert dass man auch bei heftigsten bei Böen etc. nicht herausfallen kann - vorausgesetzt man hat alle Gurte vor dem Start sorgfältig verschlossen.

Christoph hat gesagt…

Nach eigener Aussage von Peter Cröniger handelt es sich um eine "verkorkste" Tandem-Landung bei der der Pilot es nach der Bodenberührung unterlassen hat den Schirm unter Kontrolle zu bringen und flugunfähig zu machen. Pilot und Passagierin wurden nach Bodenberührung wohl von einer Böe erfasst, wieder ausgehebelt und schlugen dann unkontrolliert ein. Es ist also mitnichten einfach die Passagierin aus dem Gurtzeug "gefallen".