Hühner und Adler brauchen die Crowd

"Von Hühnern und Adlern" soll ein Kinofilm werden, der zwei besondere Gleitschirmpiloten porträtiert. Einer davon sitzt im Rollstuhl und bringt andere "Rollis" zum Fliegen. 

Chrigel Maurer und Stefan Keller werden die Protagonisten des
Kinofilms "Von Hühnern und Adlern" sein.
// Quelle: wemakeit.com - T. Latzel
Stefan Keller hatte 2013 einen Gleitschirmunfall. Seither sitzt der Schweizer Fluglehrer im Rollstuhl. "Dann ist er also ein ehemaliger Fluglehrer", sollte man meinen. Doch Stefan verfolgt ein ganz besonderes Lebensprojekt. Er schult weiter. Seine Fluso-Flugschule hat er auf die Ausbildung und Betreuung querschnittsgelähmter Flugschüler ausgerichtet, die ebenfalls auf den "Rolli" angewiesen sind, um in die Luft zu kommen. Kann er damit Erfolg haben? Schon das allein ist eine faszinierende Geschichte.

Stefan Keller hat einen in der Gleitschirmszene "berühmten" Freund. Chrigel Maurer, der Adler von Adelboden. Im Sommer wird er zum fünften Mal an den X-Alps teilnehmen. Die Erwartungen und Ansprüche sind hoch. Ein fünfter Sieg soll her. Doch lässt sich Erfolg noch steigern? Und wie geht es weiter, wenn er gar nicht gewinnt?

Stefan und Chrigel sind zwei Piloten, die sich in ihrem Leben neu definieren, ihren besonderen Platz und ganz eigenen, mutigen Lebensweg erst erfinden und erfliegen müssen. Davon soll der Dokumentarfilm "Von Hühnern und Adlern" handeln, den der Filmemacher Thomas Latzel 2017 drehen und später in die Kinos bringen will. Die Idee dazu steht, die Finanzierung noch nicht.

Um dem Projekt auf die Sprünge zu helfen, hat Thomas Latzel eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Dabei geht es nicht gleich um den Etat für den großen Film. Thomas sucht private Geldgeber, die ihm eine kleinere Anschubfinanzierung von mindestens 23.000 Euro ermöglichen. Mit dieser Summe will er einen "Film für den Film" drehen. Es geht um die Dokumentierung einer abenteuerlichen Gleitschirmflugreise Stefan Kellers mit anderen Rolli-Piloten im Februar nach Kolumbien. "Takeoff Colombia" soll helfen, Kinoverleiher, Fernsehsender, Förderinstitutionen und andere für eine finanzielle Unterstützung des folgenden, großen Kinofilms zu begeistern.

Die erste Finanzierungskampagne läuft noch bis Weihnachten. Wer das Projekt unterstützen möchte, findet dafür auf der Crowdfunding-Plattform Wemakeit alle nötigen Informationen.
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