Flugfunk: Das Ende von 1-2-3-4-5-0

Im Flugfunk konnten Motorschirm-Piloten in Deutschland bisher eine einfach zu merkende Frequenz zum "quasseln" nutzen. Doch 123,450 MHz gilt nicht mehr.

Drei neue Quasselfrequenzen für Moschi-Piloten. 
Der Grund: Das Frequenzraster im Flugfunk wurde von 25 auf 8,33 kHz umgestellt. Seit dem 20. Dezember 2018 gelten damit in Deutschland auch neue Regeln bei der Frequenzzuteilung für diverse Aufgaben. Sie wurden in den Nachrichten für Luftfahrer NFL 1-1524-18 und NFL 1-1525-18 bekannt gemacht.

Für die Luft-Luft-Kommunikation ist darin die alte "Quasselfrequenz" nicht explizit für diesen Zweck aufgeführt, d.h. sie ist dafür nicht mehr zulässig. Stattdessen stehen für Funksprüche von fliegenden Piloten untereinander folgende Kanäle zur Verfügung:
122,540 MHz, 122,555 MHz und 130,430 MHz.

Weitere Infos gibt es u.a. beim Aerokurier und auf der Seite Aircolleg.de.


3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

8,33 kHz

Lucian Haas hat gesagt…

Vertippt. Korrigiert. Danke.

Jörg J. hat gesagt…

Und... da die gerastete Frequenz nicht mehr der tatsächlichen Frequenz entspricht, wird es als KANAL! bezeichnet.