Zoom XHB +++ Airdesign Vivo 3 +++ Niviuk Rocket R +++ Swing Mito 3 RS D-Lite +++ Davinci Zero +++ Sichtflug.app
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Neuer High-B-Schirm von Zoom: XHB // Quelle: Zoom
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+++ Die junge Marke
Zoom von Alex Höllwarth baut ihr Schirmportfolio weiter aus. Neuerdings gibt es von Zoom einen High-B. Der
XHB ist von seinen technischen Daten her erkennbar weit oben in der B-Klasse platziert. 71 Zellen plus Zwischenrippen in der Shark-Nose-Profilnase und eine ausgelegten Streckung von 6,1 sind Kenndaten, mit denen sonst eher schon C-Schirme daher kommen. Zoom verspricht für den XHB ein Flug- und Steuerhandling, dass sich am eigenen C-Zweileiner X2C orientiert. Der XHB ist allerdings noch ein klassischer Dreileiner. Die Kappe ist aus einem Tuchmix aus Porcher 38 und 27 sowie Dokdo D10 genäht. Die Leinen stammen aus der neuen TCR-Serie von Liros – ein Pendant zu den Magix Pro Dry von Edelrid aus unummanteltem, aber beschichtetem Aramid. Die TCR kommen ohne PFAS in der Beschichtung aus. Den XHB gibt es in sechs Größen für einen Gesamtgewichtsbereich von 55 bis 125 kg. +++
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Vivo 3 // Airdesign
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Airdesign hat eine neue Version seines Mid-B-Schirmes entwickelt. Der
Vivo 3 weist einige konzeptionelle Neuerungen auf. So ist der Schirm ein sogenannter Kurzleiner, zudem ist die Kappe nun als 2,5-Leiner abgespannt, d.h. die Außenflügel werden wie bei einem Zweileiner nur von A- und B-Ebene gehalten. Das bringt in der Kombination von weniger Leinenwiderstand und einem saubereren Profil am Außenflügel etwas mehr Leistung. Am Obersegel sitzen Winglets als Rolldämpfer und Spiralausleitungshelfer. Der Vivo 3 hat Streckung 5,38 und 49 Zellen. Es gibt sechs Größen, die einen besonders großen Gesamtgewichtsbereich von 50-135 kg abdecken. In Größe M liegt das Schirmgewicht bei knapp 5 kg. Es wird allerdings auch eine Leichtversion geben. Sie heißt
LiVi 2. +++
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Rocket R // Niviuk
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Rocket R heißt das neue Wettbewerbsgurtzeug im Submarine-Stil von
Niviuk. Die Entwickler haben sich erkennbar darum bemüht, etliche Kritikpunkte an der ersten Generation solcher Gurtzeugtypen auszugleichen. So wird der Beinsack von einem Magnetreißverschluss geschlossen, die Instrumente im Cockpit bleiben leicht zugänglich. Das lange Bürzel wie die Nase werden nicht nur durch Staudruck, sondern auch durch Nitinol-Drähte gestützt, um auch in turbulenterer Luft ihre Form zu halten. Der Hauptprotektor ist eine Kombination aus Orikami und Schaumstoff mit einem Testwert von 42 G. Zudem gibt es auch am Rücken entlang einen Schaumstoffprotektor. Um den Hitzestau zu reduzieren, hat das Rocket R verschließbare Lüftungsöffnungen. Das Gurtzeug bietet Platz für zwei Retter. Es gibt drei Größen, getestet auf eine maximale Zuladung von 120 kg. +++
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Mito 3 RS D-Lite // Swing
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Swing hat von seinem EN-AMito 3 eine Leichtversion herausgebracht, die rund 900 Gramm einspart. Der
Mito 3 RS D-Lite kommt im neuen Kappendesign von Swing daher. Der Schirm hat 34 Zellen, Streckung 4,85 und soll ein noch ruhigeres Fluggefühl vermitteln. Wie alle Swing-Modelle ist der Mito 3 mit dem RAST-System ausgestattet, einer quer im Schirm eingezogenen Schottwand. Sie hilft, bei Klappern die Luft länger im Hinterflügel zu halten und so die Deformationen zu entschärfen. Den Schirm gibt es in fünf Größen für einen Gesamtgewichtsbereich von 55 bis 125 kg. Das Schirmgewicht liegt zwischen 3,4 und 4,6 kg. +++
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Zero // Davinci
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+++ Der südkoreanische Hersteller
Davinci hat ein Gurtzeug speziell für Accuracy-Ziellandewettbewerbe entwickelt. Die Geometrie des
Zero ist darauf optimiert, dass der Pilot im Endanflug eine sehr stabile, gut aufgerichtete Position einnehmen kann, ohne Tendenz wieder zurückzukippen. Das Zero hat einen Schaumstoffprotektor und ist bewusst schlank geschnitten, um das Risiko eine Fehl-Bodenberührung durch das Gurtzeug zu verhindern. +++
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Sichtflug.app
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Sichtflug heißt eine neue Website, die sich auch als Progressive-App auf dem Smartphone installieren lässt. Sie bietet gut aufbereitete Meteo-Infos für Gleitschirmflieger und wurde von Alexander Müller programmiert. Sichtflug nutzt Daten des DWD-Modells ICON-D2 und Live-Daten diverser Windstationsnetzwerke. Zu jedem Startplatz gibt es Höhenwind- und Thermikprognosen. Man kann auch potenzielle Startplätze für H&F frei auf der Karte auswählen (samt Gleitwinkelrechner). Eine Besonderheit: Sichtflug bietet auf Basis aktueller Windwerte eine grobe Einschätzung der Start- bzw. Fliegbarkeit an (Go / Vorsicht / No-Go). Eine weitere Besonderheit ist die dynamische Berechnung von potenziellen Lee-Gebieten in den Alpen unter Berücksichtigung der Windprognosen. Die Kartendarstellung kann auf 3D umgeschaltet werden. Die Meteo-Daten werden 8 mal pro Tag geupdatet. Wer die App intensiver nutzen will, sollte sich zuvor die gut aufbereiteten "
Ratgeber" durchlesen, in denen die verschiedenen Funktionen genauer erklärt werden. +++
1 Kommentare
Danke für die Erwähnung der Sichtflug App und die eifrigen Tester. Bei Fragen, Wünschen und Anmerkungen gerne per Kontaktformular oder direkt via der dort gelisteten E-Mail!
AntwortenLöschen-- Alex
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