Burnair Go +++ Donnerwetter +++ Swing Sonic RS +++ Kortel Kliff IV +++ Tryfly Armlinge +++ Malin Lobb +++ XC Debriefing +++ Videotipp
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Die Seitenansicht des Luftraum in Burnair Go. // Quelle: Burnair
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+++ Burnairs Flug-App
Burnair Go hat ein hilfreiches Update mit drei neuen Funktionen bekommen. Erstens gibt es jetzt die Möglichkeit, in einem Pop-up Overlay den
Luftraum in einer
Seitenansicht darzustellen, also als Querschnitt entlang der eigenen Flugrichtung. Dabei wird auch das Geländeprofil und der aktuelle Gleitpfad angezeigt. Zahlen geben an, wie viel Höhe noch bis zum Luftraum bleibt und wie weit es geradeaus bis zum nächsten ist. Die zweite neue Funktion ist der
Buddy Mode: Auf einer kleinen Karte wird die Position der eigenen Flugbuddies angezeigt. Diese muss man zuvor über die Burnair-Map definieren. Die Buddy-Karte ist immer nach Norden ausgerichtet, um auch beim Drehen den Überblick zu behalten. Daneben steht eine Buddy-Liste, die nach der Flughöhe sortiert ist. Anhand von Farben kann man schnell erkennen, wer gerade steigt und wer eher sinkt. Die dritte Neuerung ist die Einbindung der Fernbedienung
AeroRemote von aufwind.ch. Mit zwei kleinen Joysticks lässt sich die Anzeige zoomen, die Karte verschieben, die Luftraum- und Buddy-Anzeige ein- und ausblenden und auch der Wind an der nächsten Windstation ansagen. Hinweis: Für die Nutzung von Burnair Go ist ein Basic-Abo von Burnair erforderlich. +++
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// Roger Frey
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Roger Frey hat sein Flugmeteobuch
Donnerwetter komplett überarbeitet und dabei vor allem viele Links und QR-Codes ergänzt und aktualisiert. Die 8. Auflage des Buches ist jetzt als Paperback bei Book on Demand (BoD) erhältlich. In Kürze wird es die neue Auflage auch als eBook geben. Das Buch ist eine gute Grundlage für alle Themen rund ums Meteowissen für den B-Schein. +++
+++ Swing hat seinen zweiten Parakite präsentiert, den Sonic RS. Dieser basiert auf dem Reflex-Profil des Motorschirms Scorpio RS mit Sharknose. Das integrierte Rast-System (ein internes Ventil-System, das den Hinterflügel stützt) soll ihm noch zusätzliche Stabilität verleihen. Alle vier Größen (15, 18, 21, 24) besitzen eine einstellbare Wingtip-Steuerung über die Stabilos, mit der sich noch mehr Dynamik in den Kurven erreichen lässt. Mit einer Streckung zwischen 5,5 und 5,85 passt der Sonic RS ins Intermediate-Maß der Parakites. +++
+++ Kortel lanciert das Kliff IV als neueste Version seiner leichten Bergsteigergurtserie. Im Vergleich zum Vorgänger wurde vor allem das Verschlusssystem optimiert. Zudem gibt es den zugehörigen Frontcontainer Kontainer V5 und den ergänzenden Airbag Kim II nun in den passenden Farben zum Gurtzeug. +++
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Armlinge mit NFC-Chip // Tryfly.eu
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+++ Der polnische Versandhändler
Tryfly, der auf Gleitschirm-Klamotten spezialisiert ist, bietet neuerdings spezielle
Armlinge an. Wenn man im Sommer im T-Shirt fliegt, können diese als zusätzlich wärmende Schicht und Sonnenschutz über die fahrtwind-exponierten Arme gezogen werden. Sie funktionieren aber auch als Speedarms über flatterigen Jackenärmeln, oder um einen guten Abschluss mit den Handschuhen zu haben. Die Armline haben noch eine Besonderheit: Als spezielles Sicherheitsfeature sind sie mit
NFC-ICE-Tags ausgerüstet. In diesen Tags kann man für den Notfall relevante Infos wie den eigenen Namen, einen Notfallkontakt aber auch medizinische Angaben wie Blutgruppe oder relevante Krankheiten hinterlegen. Die Tags lassen sich einfach mit einen NFC-fähigen Smartphone auslesen. +++
+++ Malin Lobb ist ein bekannter britischer Sicherheitstrainer, der sich über den französischen Anbieter Flyeo einen Namen gemacht hat. Nun hat er sich unter dem Titel Pure Paragliding selbständig gemacht und will weiter Sicherheitstraining am Lac d'Annecy anbieten. Interessant könnte noch ein zweites Angebot werden: Über die Website Flyactiveair.com will Malin Lobb in Zukunft auch Online-Weiterbildung anbieten – in Form von u.a. Video-Tutorials und einem monatlichen Podcast. +++
+++ Der deutsche Fluglehrer Christian Meyer hat eine Website für ein Online XC-Debriefing entwickelt, auf der man automatisiert und von KI unterstützt seine XC Flüge analysieren lassen kann. Zudem bekommt man Tipps für die Optimierung. Dafür muss man auf der Seite einfach nur eine IGC-Datei hochladen. Das Programm listet dann jeweils fünf Schlüsselpunkte auf und erklärt, was man dort schon sehr gut gemacht hat und was man noch verbessern kann. Die Idee zu diesem Angebot kam Christian Meyer bei einem XC Seminar in Slowenien. Dort hatte er jeden Abend die Flüge der Teilnehmer zeitaufwendig analysiert. "KI kann eine Analyse mit der richtigen Einstellung viel genauer und schneller erledigen. Das Ergebnis kann ja bei Bedarf immer noch durch einen Fluglehrer kommentiert werden, muss aber nicht", so Meyer. Er hofft nun auf viele Nutzer und deren Feedback, um die Fluganalyse-KI mit der Zeit immer weiter zu verbessern. +++
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Vor dem Ojo de Buey // Youtube, Screenshot
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+++ Videotipp: Der professionelle Speedrider
Anthony Dutruy aus der Schweiz hat einen sehenswerten Film darüber gedreht, wie er in der spanischen Provinz Asturien durch ein berühmtes Felsenloch fliegt, das Ojo de Buey (Eselsauge). Dazu angeregt hatte ihn ein Video von Wingsuit-Fliegern, die zuvor dieses Nadelöhr im Flug passierten. Er wollte herausfinden, ob so etwas nicht auch mit einem Gleitschirm möglich ist, wobei er dafür einen nur 9m² großen Speedglider nutzte. Der Film "
Flying through a hole with a paraglider" zeigt tolle Flugaufnahmen in einer spektakulären Landschaft. Das Video gibt aber auch einen guten Eindruck darüber, wie gewissenhaft sich Dutruy über mehrere Tage hinweg an die Aufgabe herantastet. +++
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