Fehlerhafter Flugführer wird korrigiert

Der DHV hat den Vertrieb der fehlerhaften 1. Auflage des Führers "Fluggebiete Europa" eingestellt. Für eine korrigierte zweite Fassung sind schon Vorbestellungen möglich. 

Der Führer "Fluggebiete Europa" ist so fehlerhaft, dass
die erste Auflage nicht weiter vertrieben wird. Demnächst
soll ein zweite, korrigierte Auflage erscheinen.
Als Reaktion auf den Beitrag "Seit wann ist der Patscherkofel im Zillertal?" hat Lu-Glidz von Seiten des DHV folgende Email erhalten:

"Der Herausgeber des Buches „Fluggebiete Europa“ hat uns informiert, dass in der jetzigen Auflage durch einen Fehler der Druckerei falsche Angaben zu Fluggebieten gemacht werden. Der DHV hat deshalb ab sofort den Vertrieb eingestellt, Vorbestellungen sind weiterhin möglich. Eine zweite korrigierte Auflage wird bei Erscheinen in Kürze wieder über den DHV-Shop zu beziehen sein."


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1 Kommentare:

winDfried hat gesagt…

Hallo Lucian, über das Buch, das an Delegierte der DHV Jahrestagung 2016 verscheppert wurde, habe ich mich auch gewundert.

Das mit dem "Fehler der Druckerei" erscheint mir jedoch eine schwächliche Ausrede.
Mir sind nämlich auch bei den textuellen Angaben zu mir bekannten Fluggebieten,
Schlampigkeiten und Fehler aufgefallen:
Das Fluggelände Orzola auf Lanzarote ist als Startrichtung N-NW ausgewiesen,
obwohl es nach NO schaut. Der Höhenunterschied beträgt dort über 50 m, nicht nur die wenigen, die eingetragen sind.
Ähnlich das benachbarte Fluggelände Mirador del Rio. Auch hier ist N-NW grundfalsch, denn diese beiden Gelände sind die die wirklich in die Richtung des lokal vorherrschenden NO-Passat stehen.
Bei NW hängen alle am richtig ausgewiesenen Gelände Famara.
Ein Blick auf eine Reliefkarte hätte das auch leicht erkennbar gemacht.

"Von Piloten für Piloten..." dieses Statement hätte in meinen Augen auch eine sachkundige Plausibilitätsprüfung erwarten lassen, die offensichtlich fehlt.

Einfach eine der frei zugänglichen Fluggelände-Datenbanken ungeprüft zu kompilieren, über eine schwerlesbare Europa-Karte zu legen,
und das ganze dann mit einem Umfassenden Urheberrechtsanspruch zu versehen, ist ein Projekt, für das die Autoren (Wer ist das eigentlich? Cloudbase Media Selbstverlag), an allen GS-Startplätzen geächtet gehören.
Meint W.