Trapezkunst am Tandem

Die Franzosen sind immer wieder gut für Zirkusnummern am Gleitschirm. Ein Video von Olivier Laugero zeigt die Trapezakrobatin Sophie Jenot unterm Tandem vor Lanzarote.

Trapezkünstlerin Sophie Jenot turnt über der Felsküste Lanzarotes.
// Quelle: Facebook - O. Laugero
Schon vor neun Monaten hatte Olivier in einem Video names "Dance with the Clouds" mit Sophie Jenot zusammen gearbeitet. Damals schwang sie erstmals an einer langen Seilschlinge weit unter dem Tandemschirm und zeigte gewagte Gleichgewichtsposen im Flug.

Weil das schon so schön anzusehen war, entstand die Idee, diese Luftakrobatiknummer mit noch mehr Poesie zu füllen. Eine Kostümbildnerin schneiderte gleich eine Reihe extra langer, wallender Kleider, mit denen Sophie einmal mehr in die Luft ging.

Herausgekommen sind so faszinierende wie ästhetische Bilder. Das Setting vor der vulkanischen Felsküste Lanzarotes trägt zum Augenschmaus mit bei.

Das Video "Carousel in the Clouds" ist auf Vimeo zu sehen.



Share on Google Plus

2 Kommentare:

Matthias Ries hat gesagt…

Ein spannendes Projekt, dem die Leidenschaft in der Arbeit anzusehen ist. Für die Kostümbildnerin war es sicher eine tolle, ungewöhnliche Herausforderung, Stoffe und Schnitte zu finden, die unter diesen Bedingungen wie gewünscht fliegen und die Bewegungen der Akrobatin unterstützen. Und die Artistin wird auch nicht alle Tage in dieser Höhe zu sehen sein (war sie eigentlich gesichert?)
Dabei stelle ich mir die Frage: Wer sieht sie? In der notwendigen Ausgangshöhe ist eine Inszenierung vor Publikum sicher schwierig bis unmöglich (zumindest wenn man mehr sehen möchte als fliegenden Stoff auf Entfernung – hier stiehlt das BDG-Design dann doch die Show ;-). Daher nehme ich das Projekt als Inszenierung allein für die Kamera (und natürlich für die Beteiligten selbst) wahr. Und hier liegt für mich der große Kritikpunkt: So viel Liebe und Aufwand für ein Projekt und dann werden die Bilder der Performance einfach nicht gerecht. Die wackelige Führung ist teils zu verschmerzen und sicher auch der schaukeligen Location geschuldet. Die Unter- und Überbelichtungen, unschöne Gegenlicht-Einstellungen, das gelegentliche Rauschen sowie die nicht nachbearbeiteten Flecken auf der Linse werten den Film aus meiner Sicht dann leider erheblich ab. Sicherlich würde sowas erheblichen Mehraufwand für Filmausrüstung und Nachbearbeitung erfordern und dann wird's schnell richtig teuer… aber ein paar mutigere Entscheidungen beim Aussortieren nicht ganz so gelungener Filmschnipsel hätten hier Wunder gewirkt und sicher auch der Dramaturgie gut getan.
Versteht mich nicht falsch, ich find's nach wie vor richtig klasse; großes Lob an die Macher! Mich begeistern dann aber mehr deren Idee, das Engagement und die Ästhetik der Performance und weniger die Bilder des letztendlichen Films.

Anonym hat gesagt…

Kontaktiere die Leute und verleih dem Werk die nötige Tiefe.

Stani