Gerettet

Das Rettungsdrama von Bir hat einen guten Ausgang gefunden. Der verschollene spanische Pilot "Chelui" ist wieder zurück und wohlauf. 
"Chelui" (hellblaue Jacke und Helm) im Kreis seiner Retter. // Foto: Facebook, Sento Alsnúvols
Fünf Tage und Nächte nachdem er bei einem Flug ins Hinterland des indischen Bir-Billing verschollen war, ist der spanische Pilot José Luís Bernal García, genannt: Chelui, gerettet worden.

Schon gestern hatte ihn das Suchteam in den Bergen auf über 4000 Metern Höhe hinter dem Thamsar-Pass ausgemacht, über den ihn offenbar starke Winde verblasen und zu einer Notlandung im Lee gezwungen hatten. Schlechtes Wetter und die späte Tageszeit verhinderten eine direkte Bergung. Chelui konnte erst einmal nur aus der Luft mit Nahrung und Decken versorgt werden.

Am heutigen Mittwoch war dann aber der Rücktransport erfolgreich. Chelui geht es "den Umständen entsprechend" gut.

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4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein Rätsel, wieso man in der heutigen Zeit mit unseren tollen technischen Möglichkeiten in solch abgelegenen Orten keinen GPS tracker verwendet.
Wir leisten uns Reisen an Orte wie Bir, oft mit dem neusten Material, aber für einen GPS tracker will man nichts ausgeben.

Vielleicht wacht der eine oder andere Streckenreiter nach Vorfällen wie diesem auf.

https://lu-glidz.blogspot.com/2018/05/garmins-kleiner-inreach.html

https://lu-glidz.blogspot.com/2017/11/spot-mit-rabatt.html

Happy landings!
Markus

Klaus Keller hat gesagt…

Klaus Keller , Hof köppelwiese , 61273 Wehrheim

Meines Wissens nach funktionieren Tracker in dem Teil der Welt oft nicht


Grüße KK

Tim Meyer hat gesagt…

Hallo Klaus, so weit ich weiß kommt es im Wesentlichen darauf an, welchen Tracker man verwendet, da sie unterschiedliche Satellitensysteme nutzen. Spot nutzt Globalstar, welches manche Regionen nicht abdeckt, siehe hier: https://www.findmespot.eu/gm/index.php?cid=108. InReach hingegen verwendet Iridium, was meines Wissens weltweite Abdeckung gewährleistet.

Fredi Bach hat gesagt…

Spot funktioniert hier nur schlecht. Inreach ist viel besser, aber in Indien nicht erlaubt aus militärischen Gründen. Allerdings sind auch Funkgeräte nicht erlaubt, und es hindert die Leute trotzdem nicht mit einem zu fliegen. Aus meiner Sicht ist das Inreach hier essentiell und wenn man das Iridium Logo wegkratzt wird am Flughafen auch sicher nicht konfisziert!