Fliegen bis das Land ausgeht

Jouni Makkonen hat einen neuen finnischen Rekord erflogen: Knapp 380 Kilometer glitt er über Wälder und Seen seines Heimatlandes. An der Ostsee musste er dann umkehren.

Jouni Makkonens Ausblick kurz vor bevor er für den Endanflug kehrt
machte, 1000 m über der Ostsee. // Quelle: XContest.org, J. Makkonen
Am Ende flog Makkonen sogar noch drei Kilometer aufs Meer hinaus und drehte über Wasser in einer vermutlich vom Land her versetzten Thermik bis auf 1600 Meter über der Ostsee (s. XContest). Er hätte also durchaus noch einige Kilometer weiter kommen können. Doch wie es die Geographie so will, ging ihm einfach das Land aus, auf dem er noch hätte landen können. Zwangsläufig machte er kehrt, um auf der Hafeninsel Mussalo 200 km östlich von Helsinki aufzusetzen. Gestartet war er aus der Winde an einem Flugplatz bei Kauhava.

Pikanterweise war am gleichen Tag ein weiterer Finne, Pekka Raudaskoski, ebenfalls schon einen neuen Landesrekord geflogen: 350 km. Der hatte allerdings nur knapp eine Stunde Bestand. Dann stand fest, dass Makkonen doch noch ein wenig weiter gekommen war.

Der Vergleich beider Flüge zeigt, dass Finnland bei den passenden Bedingungen durchaus auch das Potenzial für Flüge weit über 400 km bieten sollte. Raudaskoski ging eine Stunde vor Makkonen in die Luft, und das rund 100 km weiter nördlich. Makkonen flog einen Schnitt von 50 km/h. Bei einer Stunde längerer Flugzeit und mehr Land unterm Hintern, hätte er es mit Leichtigkeit über die 400km-Marke schaffen können.

1 Kommentare:

Artikel hat gesagt…

Traumhaft! Aber ich hab leider angst davon