Thomas Walder gewinnt Zillertal-Battle

Das Zillertal Battle ist ein Wettbewerb mit zwei Besonderheiten: Er darf nur mit Schirmen bis EN-B gestartet werden, und es gibt ein attraktives Preisgeld.

Das Podium der Sieger und Preisgeldträger (v.l.) Franz-Josef Egger,
Thomas Walder, Markus Tranninger, Timon Weber, Joseph Kater.
// Quelle: Golden-Eagles.at
Dreimal hatten die Veranstalter der Golden Eagles aus dem Zillertal den Wettbewerb 2019 wetterbedingt absagen bzw. verschieben müssen. Nun fand er endlich am vergangenen August-Wochenende statt. Allerdings waren einige namhafte Piloten, die sich noch für den ersten Termin Mitte April gemeldet hatten, jetzt nicht mehr dabei, so dass das Teilnehmerfeld eher heterogen gemischt und recht klein war. Statt des ursprünglich anvisierten Teilnehmerfeldes von 80 Pilotinnen und Piloten gingen nur 35 Teilnehmende an den Start.

Die Idee und Hoffnung vieler Hersteller, einen solchen Wettbewerb auch dafür nutzen zu können, ihre Schirmmodelle einmal in einem realen und fairen Leistungsvergleich (mit ähnlich erfahrenen Piloten) gegeneinander antreten zu lassen, konnte damit nicht mehr ganz erfüllt werden. Auch wenn sicher das eine oder andere Ergebnis in der nächsten Zeit noch marketingtechnisch verwertet werden dürfte.

War es bei der ersten Auflage der Zillertal Battle 2018 noch die Marke Ozone, die mit Platz 1 bis 3 für den damals neuen Rush 5 gut dastand, konnte in diesem Jahr Skywalk mit dem Chili gut punkten.

Platz 1 ging verdient an den Lokalmatador Thomas Walder auf einem Chili, der beide geflogenen Tasks gewann. Es folgte auf Platz 2 Franz-Josef Egger ebenfalls auf Chili. Platz drei ging an Markus Tranninger auf einem Ozone Rush 4. Dahinter flogen noch Timon Weber (Nova Mentor 6) und Joseph Kater (U-Turn Vision) in die mit einem Preisgeld bedachten Ränge.

Alle Ergebnisse des Zillertal Battle 2019 gibt es hier.


3 Kommentare:

Peter hat gesagt…

Was finde Ich interessant is Fakt, das PHI Maesto in solche Events nie ganz oben ist, obvohl es sol 1/2 Stuffe über "B+" Gleitschirms von andre Marken sein...

Lucian Haas hat gesagt…

@Peter: Erstens fliegt ein Schirm niemals allein. Er ist immer nur so gut wie der Pilot, der drunter hängt. Außerdem bauen andere Marken auch gute Schirme. Wenn es nun heißt, ein Schirm hätte viel Leistung, bezieht sich das meistens auf das Gleiten im voll beschleunigten Zustand. Wenn bei den Tasks die Bedingungen es aber gar nicht zulassen, ständig im Gas zu stehen, kommen solche Faktoren auch nicht zur Geltung. Anders gesagt: Man sollte die Aussagekraft solcher Wettbewerbe bzgl. der Leistung der Schirme nicht überbewerten.

Anonym hat gesagt…

Ich habe von mehreren Piloten, die schon mal mitgemacht haben gehört, dass sie trotz des fetten Preisgelds und des "sanften" Drängens "Ihrer" Hersteller absolut keine Lust mehr hatten, mit B-Schirmen um die Wette zu fliegen. Für jemanden, der einen Zweileiner gewohnt ist, ist das echt fast schon Folter. Da hilft alles Geld der Welt nix...