Podz-Glidz #21: Der Geograph

Der 28-jährige David Holzhacker ist Geograph und will Methoden der Fernerkundung zum Nutzen der Gleitschirmflieger einsetzen. Im Podcast erzählt er, was das bringen könnte.

David Holzhacker mit einer Drohne, die er für Luftbildaufnahmen
zur Geländeanalyse einsetzt. // Quelle: D. Holzhacker 
Diese 21. Folge von Podz-Glidz fällt ein wenig aus dem Rahmen. Es geht um einen Blick in die Zukunft. Eine Vision.

Es ist die Vision von David Holzhacker. David ist 28 und arbeitet als Geograph an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Und natürlich ist er Gleitschirmflieger, wenn auch erst seit zwei Jahren. Doch dieses Hobby hat ihn in seinen Bann gezogen, dass sich mittlerweile viele seiner Gedanken darum drehen, wie er seine Kenntnisse in der Geographie auch zum Nutzen der Gleitschirmfliegerei einsetzen könnte.

Davids Spezialfeld in der Geographie ist die Fernerkundung. Es geht um den Einsatz von Satelliten-, Luft- und Radarbildern in hoher Auflösung, um mehr über die irdischen Strukturen zu erfahren, auf denen wir leben, und über die wir auch fliegen. Nach Davids Einschätzung könnten die Methoden und Daten der Fernerkundung uns Fliegern in Zukunft noch viel bessere Möglichkeiten zur Beurteilung und Analyse von Fluggebieten bieten, als es heute schon mit bekannten Tools wie Google Earth möglich ist.

In dieser Folge von Podz-Glidz erzählt David Holzhacker von seiner Vision. Er erklärt unter anderem, wie Fernerkundung funktioniert und welche Daten daraus heute schon frei im Internet verfügbar sind. Zudem gibt er Einblicke, wie der systematische Einsatz solcher Informationen unsere Herangehensweise an die Fliegerei in Zukunft verändern könnte.


Die Podz-Glidz Folge #21 "Der Geograph" ist auf Soundcloud zu hören. Dort kann sie zudem als mp3-Datei heruntergeladen werden. Du kannst Podz-Glidz auch direkt in Deinem Podcast-Player abonnieren: RSS-Feed, Itunes, Spotify, Google-Podcast, TuneIn, Podcast.de.




Weiterführende Links:
Google Earth: www.google.com/earth/
Google Earth Engine: developers.google.com/earth-engine/datasets/
Sentinel Explorer (Satellitenbilder mit Vegetationsindex u.a.): sentinel2explorer.esri.com/
Fatmap (Karten u.a. mit Neigungs-Infos): fatmap.com/adventures
Kontakt zu David Holzhacker: david.holzhacker [ät] gmail [dot] com


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1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo David

Interessante Gedankenansätze. Ob daraus ein wirklicher Mehrwert für uns Tuchflieger werden könnte, wird die Zeit zeigen. Für die Geländeeinschätzung hat mir der Detailgrad von Google Earth bisher ausgereicht.

Viele Deiner Ziele anhand von Echtdaten/Erfahrungswerte gibts ja bereits Pfannenfertig.

- Thermik hotspots, welche Du als file unterladen und auf Deinem Vario einspielen kannst(was an einem Durchschnittlichen Tag in den Alpen sehr gut funktiniert) Geht auch Jahreszeit und Tagesuhrzeitabhängig - rumspielen lohnt sich hier.

- Live Winddaten die Du für die Leesituationen brauchst - Meta site: winds.mobi

My 5 cents und Tipp falls Du in neue Fluggebiete gehst...Tipps von erfahrenen Piloten, welche das Gebiet gut kennen, sind durch keine Computerauswertungen zu ersetzen. Geh in einen GS Club und häng Dich an die Fersen der guten Streckenflieger.

Viel Spass
Markus