Niviuk Arrow P2 +++ DHV Antidiskriminierungsstelle +++ Flymaster +++ Naviter +++ CSC Regeln +++ Paraspotting +++ Video: Paragleit-Oldies
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| Leichtliegegurtzeug Arrow P2 // Niviuk |
+++ Der DHV hat eine Antidiskriminierungsstelle eingerichtet. Er will damit "ein klares Zeichen für Respekt, Fairness und ein diskriminierungsfreies Miteinander setzen". Hinweise zu möglichen diskriminierenden Vorfällen können per Email an respekt@dhv.de gesendet werden. Die Vorgänge werden vertraulich behandelt. +++
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| Hindernisse bei Flymaster |
+++ In die Fluginstrumente Oudie N und Omni sowie die Flug-App Navigator von Naviter können schon immer Daten der Wetterdienstleister Top-Meteo und Skysight eingebunden werden (wenn man ein entsprechendes Abo bei diesen besitzt). Neuerdings kann man auf diesem Weg auch stets aktuelle Satellitenbilder auf die Geräte holen, wenn eine Internetverbindung besteht. Voraussetzung ist die Navigator Version 3.7. +++
+++ Würdest Du gern etwas gewinnen? Wenn Du Lu-Glidz bzw. Podz-Glidz in 2025 als Förderer unterstützt hast oder in den nächsten Tagen noch unterstützt, kannst Du an der Lu-Glidz Tombola teilnehmen. Und selbst wenn Du da gar nicht mitmachen willst: Dein freiwilliger Förderbeitrag für Lu-Glidz ist immer ein Gewinn! Denn damit trägst Du etwas dazu bei, dass ich meine Arbeit an Blog und Podcast auch in 2026 im Dienste der Gleitschirmszene fortsetzen kann. +++
+++ Im Rahmen der Diskussionen rund um Design-Vorgaben für eine zukünftige CIVL Sports Class (siehe: Debatte über CIVL Sports Class entbrennt) hat kürzlich eine zweite Herstellergruppe rund um BGD, Gin, Flow und Phi einen alternativen Vorschlag für entsprechende Regeln vorgelegt. Dieser Vorschlag sieht vor: Alle CSC-Schirme sollten grundsätzlich als EN-C zugelassen sein sowie maximal 71 Zellen und eine maximale ausgelegte Streckung von 6,7 besitzen. Alle bis zu einem Stichtag als EN-C zugelassenen Schirme würden unbegrenzt bei kommenden CSC-Wettbewerben mitfliegen dürfen. Ob dieser Vorschlag so am Ende bei der CIVL Jahrestagung im Frühjahr 2026 zur Abstimmung vorgelegt wird, ist unklar. +++
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| Kartenset West-Alpen // Paraspotting |
+++ Videotipp: Der Österreicher Oskar Lehner ist seit vielen Jahren mit einer Gruppe von Gleitschirmfreunden unterwegs. Über die Zeit sind sie miteinander glücklich gereift und gealtert. Jüngst hat Oskar einen inspirierenden Film über die Paragleit-Oldies auf Youtube veröffentlicht. Es ist ein liebevolles Portrait über eine Gruppe von Flugbegeisterten zwischen 60 und 82 Jahren, die nicht von ihrem liebsten Hobby lassen können und wollen. Der sympathische Film "Paragleit-Oldies" hat beim Filmwettbewerb 2025 des österreichischen AERO Clubs den ersten Platz gewonnen. (Hörtipp: Oskar Lehner war auch schon bei Podz-Glidz zu Gast – in der Episode 43 "Mission Frieden".)



5 Kommentare
"Antidiskriminierungsstelle". Was für ein schönes 9-silbiges deutsches Wort! Ich bin begeistert!
AntwortenLöschenDas hat uns Fliegen*den doch noch gefehlt! Ich freue mich so!
Andererseits: Bei geschätzt 2000 Flügen in 28 Jahren habe ich manche Flegelei, Eselei, Rüchsichtslosigkeit, das eine oder andere grobe Wort erlebt. Aber "Diskrminierung"??? Bitte mal die Definition dafür nachlesen, worum es da geht!
Darf wer nicht im selben Bart kreisen wegen seiner sexuellen Orientierung? Wird Protestanten wegen ihrer religiösen Überzeugung in Bayern kein Landebier verkauft? Oder werden Frauen aufgrund ihres Geschlechts bei der Startreihenfolge von Männern übergangen? Zack, Email an den DHV!
Das Zeichen, das der DHV damit sendet ist: Es scheint schlimm zu stehen um unseren Sport und die, die ihn betreiben.
Günther Widmann
Ich denke, man wird erst in einem Jahr sagen können, ob es schlimm steht um unseren Sport. Dann kann man ja beim DHV mal nachfragen, wie viele Emails überhaupt an die Antidiskriminierungsstelle eingegangen sind. Es ist ja erst einmal nur ein Angebot. Falls es wirklich mal gebraucht wird und auch helfen kann, ist es ja gut, wenn es so etwas gibt.
LöschenLieber Günther,
Löschenschön, wenn du in deiner langen Fliegerkarriere noch keine Diskriminierung erlebt hast.
Anderen Menschen ist es vielleicht anders ergangen.
Wo siehst du ein Problem, wenn es eine Anlaufstelle beim Verband gibt, bei der Betroffene auf eventuelle Missstände hinweisen können?
Auch beim DAV gibt es Ansprechpartner für Diskriminierung. Es ist wahrscheinlich eher ein gesellschaftlich strukturelles Problem, als ein Problem welches nur uns und unseren Sport betrifft.
Alfons Rauschberger
Habe ich geschrieben, ich hätte ein Problem? Wie kommst du auf die Idee? Meine Worte waren "Ich bin begeistert!", "Das hat ... noch gefehlt!" und "Ich freue mich so!"
AntwortenLöschenIch wundere mich jetzt nur, dass der DHV nach 5 Jahren eisernen Schweigen zu völlig überzogenen und vorauseilenden Corona-Maßnahmen nicht eine Kommission zu deren Aufarbeitung einsetzt, wo doch konkreter Gesprächs- und Handlungsbedarf im Hinblick auf kommende Krisen bestünde. (Vgl. Politik!). Stattdessen übernimmt der DHV schon wieder quasistaatliche Aufgaben (Antidiskriminierungsstellen gibt es nämlich bereits zuhauf in Bund und Ländern, wo sich jeder Bürgernde über Diskriminierungen jeder Art beschweren kann, auch bei der Ausübung von Vereinssport!), die nichts primär mit unserem Sport zu tun haben.
Ich setze - Old School - immer noch auf Fairness, Kameradschaft, Zivilcourage, Hin- statt Wegschauen und auf ein allgemein funktionierendes menschliches Miteinander, (das natürlich Ausnahmen nicht ausschließt,) - und auf der anderen Seite auf Frustrationstoleranz und Resilienzfähigkeit.
Aber glaubt jemand mit Lebenserfahrung, dass eine "Petzstelle" besser ist als das , worauf ich setze? Ich halte es für einen Offenbarungseid einer Gemeinschaft, einer Gesellschaft, wenn man immer mehr Gesetze, Regulierungen, Anlaufstellen, Diskriminierungsdefinitionen, Schutzräume etc. braucht.
Günther Widmann
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