Kollision Cessna +++ Sicherheitsmitteilungen Ozone und Woody Valley +++ Sieger PWC Superfinale +++ Paraglidingspots +++ X-Alps Challenger
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| Der Moment vor der Kollision. // Bild: Screenshot, Instagram @sab-thi |
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| Kollisionssequenz |
Die Pilotin schrieb auf Instagram: "23.05.2026 Happy-2.Birthday to me. Der Tag an dem dich als Paragleiter eine Cessna 172 aus dem Himmel holt... Ich kann es eigentlich noch immer nicht glauben, dass ich hier sitze und das hier tippe und außer ein paar fiesen blauen Flecken und rundum Prellungen wirklich nichts passiert ist."
Stellt sich abschließend noch die Frage: Was kann man als Gleitschirmflieger aus dem Vorfall lernen? Ein wichtiger Punkt ist ein genereller Reminder: Fliegt man in der Nähe von Sport-Flugplätzen, sollte man sich mit den typischen An- und Abflugrouten der motorisierten Flieger vertraut machen und diese Bereiche wenn möglich meiden. Inwieweit dies allerdings auf diesen spezifischen Fall zutrifft, dürfte die Unfalluntersuchung noch zeigen. Im Video sieht es so aus, als habe sich die Pilotin noch abseits der klassischen Anflugrouten des Flugplatzes befunden. +++
+++ Ozone hat eine Sicherheitsmitteilung für sein Liegegurtzeug Forza 2 herausgegeben. Sie betrifft das Gurt- und Leinenkappmesser (Hook-Knife), das zusammen mit dem Gurtzeug ausgeliefert wird. Es könnte unter Umständen nicht richtig funktionieren und sollte dafür gecheckt werden. In der Sicherheitsmitteilung ist beschrieben, worauf dabei zu achten ist. +++
+++ Von Woody Valley gibt es eine Sicherheitsmitteilung zu den Acro-Gurtzeugen MK1 und MK1 Pro. Es geht um die Rettergriffe. Bei einem Gurtzeug war festgestellt worden, dass dort eine wichtige Naht fehlt. Der Hersteller fordert alle Nutzer der Gurtzeuge zu einer sofortigen Überprüfung der Retter-Griffe auf. Sie kann selbst durchgeführt werden kann. Das Vorgehen ist in der Sicherheitsmitteilung (pdf) beschrieben. +++
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| Gewinner Superfinale // Quelle: PWCA |
+++ Die weltweite Startplatzdatenbank Paraglidingspots hat ein Update erhalten. Die verzeichneten Startplätze in Australien wurden komplett überarbeitet und aktualisiert. Zu den abrufbaren Daten gehören: Namen mit Koordinaten und Beschreibung, ein Wertungssystem (Bewertung der Qualität/Beliebtheit), Links zu Flugdaten, aussagekräftige Bilder und Videos sowie offizielle Verbands- und Vereinsinfos. Die Infos von Paraglidingspots gibt es in einem Format für Google Earth oder zur Ansicht in einer Online-Version. +++
+++ Vom 28. bis 30. Mai findet im Zillertal der Hike-and-Fly Wettbewerb Redbull X-Alps Challenger statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen für jeden Tag eine andere Aufgabe, wobei im Anschluss immer ein Teil des Feldes eliminiert wird. Es gibt zuerst einen Berglauf, dann ein Hike-and-Fly Task und als letztes eine sternförmige Streckenflugaufgabe. Die Sieger können sich eine Wild-Card für die Teilnahme an den Redbull X-Alps 2027 sichern. Wer das Rennen verfolgen will, findet alle nötigen Infos auf der zugehörigen Website. +++



3 Kommentare
Ein Gleitschirm im Flugweg einer Motormaschine vorfliegend besitzt als "stehende Peilung" am Horizont eine sehr schmale Silhouette und ist nur wenige Sekunden vorher für einen Motorpiloten erkennbar. Auffallende Farben eines Schirmes spielen da keine Rolle. Als Rundflugpilot erklärt man die schönen Gipfel links und rechts, kontrolliert die Instrumente und schaut nicht immer nur geradeaus. Auch tote Winkel im Cockpit und Sonnenblendungen spielen manchmal rein. Das "see an avoid" Prinzip hat hier klar seine Schwächen. Meine eigende Erfahrungen und einige bekannte Zusammenstösse zeigen das leider klar auf.
AntwortenLöschenDie Gleitschirmpilotin zeigt durch Kopfdrehen schon früh, dass sie die Motorgeräusche akkustisch wahrnimmt. Die wichtigste Reaktion für sie in dieser Situation wäre sofort eine Kurve zu fliegen, damit sie als "wanderndes" Ziel mit grössere Silouette besser wahrnehmbar wird. Das hätte sie als "letztes Manöver" zur Vermeidung des Zusammenstosses nicht nur tun können, sondern sogar müssen. Die bekannten Ausweichregeln sind nur gedacht für Situationen, wenn Piloten sich gegenseitig sehen. Die Pflicht alles zu unternehmen um einen Zusammenstoss zu verhindert ist gesetzlich übergeordnet. Die Schuldfrage ist meiner Ansicht also nicht 100% klar.
Prinzipiell denke ich, man sollte sich mit Urteilen zurückhalten, bis die Untersuchung des Vorfalls abgeschlossen ist. Nur die Beteiligten können das so gut wie möglich klären.
LöschenAber diesen Kommentar von Hr. Voigt kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich das Video anschaut, sieht man, dass die Pilotin vorher eine Kurve fliegt und ca 13 sec vor dem Unfall die Seite zum Flugzeug gezeigt hat. Ca. 3 sec vorher schaut sie, wo der Flieger ist. Zu verlangen, dass man in 3 sec den Flieger findet, abschätzen kann in welche Richtung er fliegt und auch noch ein Manöver zu fliegen, finde ich etwas vermessen.
Außerdem kann es auch gefährlich sein, so kurz vorher noch ein extremes Manöver zu fliegen. Der andere versucht ja vielleicht auch auszuweichen.
Auch die Aussage "Als Rundflugpilot erklärt man die schönen Gipfel links und rechts, kontrolliert die Instrumente und schaut nicht immer nur geradeaus" finde ich etwas heftig, wenn man durch ein Gebiet fliegt, wo es bekanntermaßen von Paragleiter und Drachenflieger nur so wimmelt.
Zur Frage: Was kann man als Gleitschirmflieger aus dem Vorfall lernen?
AntwortenLöschenAls Anmerkung könnte man vielleicht darauf hinweisen, dass der Rettungsschirm im verpackten Innencontainer bei der Auslösung möglichst aktiv weggeschleudert und nicht nur geschüttelt werden sollte.
Sabrina hat in dieser Situation sicher sehr gut reagiert. Dennoch zeigt der Vorfall, dass es auch anders hätte ausgehen können. Ein konsequentes Wegwerfen des Innencontainers erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Rettungsschirm schnell und ungehindert öffnet.
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