Peter Waldner hat die App Bestair.ai programmiert. Sie nutzt künstliche Intelligenz, um regionale Thermikprognosen zu optimieren

Peter Waldner bei der Rollibock-Trophy
// Quelle: P. Waldner

Die KI-Revolution hält mittlerweile auch in der Meteorologie Einzug. Es gibt KI-Modelle, die die globale Wetterentwicklung bis zu zehn Tage im Voraus mindestens genauso gut vorhersagen können wie traditionelle physikalische Modelle. In etlichen Bereichen übertreffen sie diese sogar – bei nur einem Tausendstel des Rechenaufwandes.

So etwas schürt natürlich die Hoffnung, dass wir mit Unterstützung durch KI bald auch das Flugwetter für Gleitschirme genauer werden einschätzen können. Aber – und das ist ein großes aber: Das Feld exakter Thermikprognosen ist nicht gerade der Schwerpunkt, in den die Wetterdienste ihre KI-Bemühungen setzen. Sie interessieren sich viel mehr für bessere Extremwettervorhersagen, also Bedingungen, bei denen wir typischerweise gar nicht mehr in der Luft sein sollten.

Es gibt aber Hoffnung: Was wäre, wenn direkt aus der Gleitschirmszene heraus KI-Fans beginnen, Thermikprognosen mit KI zu pimpen. Die Künstliche Intelligenz lernt dabei anhand früherer Prognosedaten und realer Flüge an den jeweiligen Tagen Meteo-Theorie und erwartbare Flugrealität einander näher zu bringen.

Genau so ein Projekt hat der Schweizer Peter Waldner gestartet. Der 60-jährige aus Zürich hat eine App namens Bestair.ai programmiert. Welche Rolle künstliche Intelligenz darin spielt, und warum Peter die Einschätzung der Bockigkeit eines Tages erst einmal nicht der KI überlassen will, das und noch einiges mehr erzählt er in dieser Episode 185 von Podz-Glidz.

 
Die Podz-Glidz Folge 185 "Sanft bis knackig" mit Peter Waldner ist auf Soundcloud zu hören. Du kannst Podz-Glidz auch direkt in Deinem Podcatcher abonnieren, z.B. ItunesSpotify, Amazon Music, Youtube, Podcast.de, RSS-Feed etc. Du kannst das Audio hier zudem als mp3-Datei herunterladen.



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