Out&Return Rekord +++ Schweizer Kontrollen +++ X-Alps Challenger +++ Davinci Soul 2 +++ Elevated Goal +++ Paraglidingstats
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| Zion Susano überfliegt Iquique. // Foto: Z. Susano |
+++ In der Schweiz hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) kürzlich Piloten an Startplätzen im Berner Oberland unangekündigt kontrolliert. Dabei wurden unter anderem fehlende Ausweise und Kennungen im Schirm moniert. Nach Angaben des SHV auf seiner Website sollen solche Inspektionen in Zukunft fortgesetzt werden und können auch Bußgelder nach sich ziehen. Für ausländische Piloten heißt das: Sie sollten fürs Fliegen in der Schweiz in jedem Fall die Nummernpflicht beachten, denn die gilt dort auch für sie (s. Newsticker 11/2026). +++
+++ Die Anmeldefrist zum Hike-and-Fly Wettbewerb Redbull X-Alps Challenger wurde verlängert. Sie läuft nun noch bis zum 5. Mai. An der Großveranstaltung, die vom 28. bis 30 Mai im Zillertal stattfindet, sollen bis zu 225 Pilotinnen und Piloten teilnehmen können. +++
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| Soul 2 // Davinci |
+++ Kürzlich fand bei Gemona der erste CIVL Explorer Wettbewerb statt. Beim Explorer-Format geht es auch darum, neue Techniken und Wertungsformen für Wettbewerbe zu testen, bevor sie vielleicht künftig allgemein eingesetzt werden. In Gemona kamen unter anderem sogenannte Equalizer zum Einsatz, um die Leistung unterschiedlicher Schirmgrößen anzugleichen. Diese "Leinen-Nudeln", die über einen Teil der zentralen B-Leinen gezogen werden, um den Luftwiderstand zu erhöhen, haben sich in der aktuellen Ausführung allerdings nicht bewährt. Sie wirken zwar wie erwartet. Piloten empfanden sie aber als zusätzliches Sicherheitsrisiko. Das Konzept soll laut Angaben von Organisator Brett Janaway in dieser Form nicht weiter verfolgt werden. Erfolgreich getestet wurde hingegen das sogenannte Elevated Goal. Der Zieleinflug wird dabei nicht mehr zwischen End-of-Speed-Section und Goal aufgeteilt. Vielmehr wird nur noch ein einziges Ziel inklusive ESS definiert, das jedoch in 300m Höhe über Grund liegt. Wer tiefer ins Ziel kommt, bekommt Punkte abgezogen. Der zusätzliche Bodenabstand soll die Sicherheit im Endanflug erhöhen. +++
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| Paraglidingstats.com |



11 Kommentare
Wie hoch sind denn die besagten Bußgelder, die bisher so verhängt wurden? Rein interessehalber.... :)
AntwortenLöschenEine exakte Zahl kann ich dir nicht sagen. Es handelt sich aber bei den für uns relevanten Tatbeständen um Vergehen. Sprich Geldstrafe/ Busse nach Einkommenshöhe, keine fixen Beträge à la 100.- für telefonieren am Steuer. 2000.- aufwärts dürftens wohl aber sein und viel schwerwiegender, wohl einen Eintrag im Strafregister. Einigen mag das egal sein, ich könnt mir den Eintrag im Strafregister beruflich nicht leisten.
LöschenGute und sichere Flüge :-)
Benjamin
In dem Link von Lucian ist jetzt ein FAQ:
Löschenhttps://www.shv-fsvl.ch/fileadmin/files/redakteure/0_Bilder/News/News_Luftraum/Fragen_Antworten_Inspektionen_BAZL_V3.pdf
Dort steht:
"Die Überprüfung der Kennzeichen liegt zurzeit jedoch nicht im Fokus der Inspektionen"
"Der Fokus der Inspektionen liegt auf dem kommerziellen Betrieb. Aber auch Solopiloten können überprüft werden."
"Der SHV kennt bloss einzelne Entscheide der Bundesanwaltschaft. Darin wurde eine bedingte Busse verfügt, aber auch Verfahrenskosten von mehreren Hundert Franken."
zur Explorer Open und den Equalizern: nachdem ich als Teilnehmer verwundert war was auf der XC-Mag Website steht hab ich bei Brett nachgefragt: "The analysis is ongoing. The initial reports have jumped the gun a bit. No final conclusions have been reached at this time." nachzulesen in der Pilots Union Ballast Gruppe
AntwortenLöschenIm Post habe ich zu den Nudeln extra geschrieben: "haben sich in der aktuellen Ausführung nicht bewährt". D.h. nicht, dass die Idee tot ist, sondern dass sie weiterentwickelt werden muss, um mögliche Risiken zu reduzieren, die mit der Montage solcher Nudeln an den Leinen einhergehen.
LöschenDas die Anmeldung verlängert wurde, heißt nur, dass sie noch nicht ausgebucht sind.
AntwortenLöschenÜberrascht mich jetzt nicht so, bei einem H&F Wettbewerb, bei dem fast 2/3 nicht mal fliegen dürfen.
Hi Lucien
AntwortenLöschenEs stimmt nicht das Bussgelder verhängt wurden! Das fliegen ohne nummer ist eine Straftat die zuerst angezeigt werden muss und die Staatsanwaltschaft verhängt die Busse resp. Strafe. Ich selber wurde kontrolliert und hane nun 2 Wochen Zeit um eine nummer auf den Schirm zu kleben und dem BAZL ein Foto zu schicken. Wäre gut das zu korrigieren.
Gruess
Christoph
Christoph. Es gibt unterschiedliche Angaben,. Ich habe es im Text nun etwas neutraler formuliert. Ob Bußgeld oder nicht: Wichtig ist m.E. die Erkenntnis, dass in der Schweiz durchaus kontrolliert wird und es aktuell empfehlenswert ist, dort mit allen nötigen Dokumenten und Kennungen im Schirm fliegen zu gehen.
LöschenIch war am Wochenende wieder einmal in der Schweiz. Von den vielen Piloten am Start und in der Luft, 90% Schweizer, hatte nur ein kleiner Teil Nummern im Schirm. Die Eidgenossen scheinen das noch locker zu sehen.
AntwortenLöschenAusländer dürfen ja ihre eigenen Nummern haben. Jetzt würde mich interessieren ob ich auch die Schriftarten / Sprache wählen kann. Mandarin, Kyrillisch, Japanisch oder noch besser so: Die Sprache des Pirahã-Stammes im Amazonasgebiet besitzt kein präzises Zahlensystem und kennt keine exakten Wörter für Zahlen
AntwortenLöschen@Hagen: Da auch im Ausland der Luftverkehr nach internationalen Regeln einheitlich geregelt wird (ICAO), dürfte als Sprache Englisch und lateinische Schriftzeichen und arabische Ziffern verwendet werden, um Luftfahrzeuge zu kennzeichnen.
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