Kontest stoppt Karpofly-Vertrieb

Die tschechische Gurtzeug-Marke Karpofly, bekannt für ihre aufblasbaren Protektoren, verliert den deutschen Importeur. Bei Kontest startete der Abverkauf der lagernden Bestände.

Karpofly ist eine kleine tschechische Gurtzeug-Marke, die allerdings durch den Einsatz von so platzsparenden wie leichten, aufblasbaren Protektoren einige Fans unter den Piloten hat. Den Vertrieb von Karpofly in Deutschland hatte seit einigen Jahren die Firma Kontest inne. Doch die meldete jüngst auf Facebook: "Wir beenden unsere Zusammenarbeit mit Karpofly". Alle noch lagernden Restbestände würden mit Rabatt abverkauft.

Hintergrund sind offenbar wiederholt aufgetretene Kommunikations- und Lieferschwierigkeiten. Zuletzt hatte Karpofly die Produktion ausgelagert, wodurch die Probleme aber wohl nicht kleiner geworden sind. Ein neuer Karpofly-Vertriebspartner in Deutschland als Ersatz für Kontest ist bisher nicht bekannt.

6 Kommentare:

Ralf Langer hat gesagt…

Nach verlässlicher Information ist die Produktion eingestellt.

Schorsch hat gesagt…

Mein Fantom Extralight 1 hatte sich damals ziemlich schnell in seine Bestandteile aufgelöst. Ist mir ein Rätsel, dass das des Blogbetreibers noch immer hält.

Lucian Haas hat gesagt…

@Schorsch: Vielleicht eine Frage des Umgangs und der Reparatur-/Pimp-Willigkeit. Ich habe zum Beispiel eine schützende Textilfolie in den unteren Teil Beinsack eingezogen und Kleinigkeiten hie und da geflickt. Aber bei Leichtgurtzeugen sollte man auch nicht erwarten, dass sie für die Ewigkeit gebaut sind. Es wird der Tag kommen, an dem auch ich das FE1 austauschen muss. Leider.

Thomas Schüßler hat gesagt…

Ich habe die light Version (nicht extralight) und da löst sich das Neopren an allen möglichen Stellen auf (Blasen/Delaminierung).
Na immerhin ist mein Airbag bisher heil geblieben.
Ich hatte aber das neue extralight3 bei einem Kollegen gesehen und das hat mir eigentlich sehr gut gefallen, hat auch eher Cordura anstelle von Neopren, tja jetzt weiss ich natürlich nicht, ob ich das noch bestellen will :(
Wäre schon interessant, ob das mit dem Produktionsstop so stimmt.

HH hat gesagt…

Hab auch ein Extralight der ersten Generation ist also ca 6 Jahre alt. Diese erste Version war an einigen Stellen etwas optimistisch vom Material z.B. Neopren vom Beinsack wo man immer beim treten des Beschleunigers vorbei kommt, Nylon unterhalb des Reißverschluss wo der Protektor eingeschoben wird. Wurde aber kostenfrei renoviert (innerhalb einer Woche:-) und seit dem problemlos.
Da inzwischen aber doch der Zahn der Zeit genagt hat - für ein Leichtgurtzeung passt das für mich - steht langsam was neues an, ein direkter Nachfolger wird es dann wohl eher nicht. Schade eigentlich.

Anonym hat gesagt…

Ich fände es auch schade, wenn es Karpofly nicht mehr geben würde. Ich flog das Fantom Extralight der 1. Generation. Begeistert hat mich das Konzept der Verschlüsse und vor allem das Retterfach: Groß (alle Schirmgrößen passen rein) und leicht zu öffnen.
Gruß Guido