Accuracy Weltcup-Finale entwertet

Beim Accuracy-Weltcup Anfang Oktober auf der Wasserkuppe ging nicht alles regelkonform zu. Die Ergebnisse fließen deshalb nicht ins Ranking der Weltrangliste ein.

Ein Wettbewerb braucht Regeln, und die wollen eingehalten werden.
// Quelle: fai.org
Section 7, der sogenannte Sporting Code der FAI (pdf), gibt die Grundregeln vor, die bei offiziellen Wettbewerben eingehalten werden müssen. Nach dem jüngsten Weltcup-Finale im Ziellanden (Accuracy) auf der Wasserkuppe in der Rhön (Lu-Glidz berichtete) gingen bei der FAI allerdings eine Reihe von Beschwerden ein. Offenbar wurden manche der Vorgaben des Sporting Codes von den Veranstaltern vor Ort nicht korrekt erfüllt.

So waren laut Angaben der FAI zu wenige Ziel-Juroren im Einsatz. Zudem fehlte bei der Auszeichnung des Zielkreises eine erkennbare Linie im Kreisabstand von zehn Metern zum Zielpunkt. Dieser Abstand ist wichtig, um eindeutig erkennen zu können, ob ein Pilot bei der Landung noch innerhalb des 10-m-Kreises hinfällt. Denn dann wäre ein Versuch als ungültig zu erklären.

Aufgrund dieser Unregelmäßigkeiten hat die FAI entschieden, die Ergebnisse dieses Wettbewerbs bei der Berechnung der Weltrangliste nicht weiter zu berücksichtigen.

3 Kommentare:

Christopher hat gesagt…

Das ist natürlich der GAU für eine Veranstaltung wie diese. Wer kommt nächstest Mal noch? Wer setzt sich nochmal dem Risiko aus, viel Aufwand zu betreiben und nichts dafür zu bekommen?
Schwierig...

Anonym hat gesagt…

Wie wäre es mit einer Bärenfalle im Schwarz? Der "Gewinner" wäre weder zu übersehen noch zu überhören! Was aus einer Spaßveranstaltung wurde, das ist nicht mehr schön.

Manne hat gesagt…

Wenn man nur eine Spaßveranstaltung will, muss man sich ja nicht großspurig Weltcup-Finale nennen.