Mit dem Falcon legt die französische Marke Level Wings ein beeindruckendes Debüt in der High-B-Klasse hin.
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| Beim Falcon sitzt ein Vogel mit im Flügel // Fotos: Lu-Glidz |
Die französische Marke Level Wings war über Jahre hinweg hauptsächlich als Spezialist für Speed- und Miniwings bekannt. Mittlerweile hat sie ihr Portfolio auf klassische Gleitschirme und Parakites erweitert. Der Falcon ist der erste Schirm von Level Wings in der EN-B Klasse. Und da trumpft er gleich stark auf.
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| Technische Daten (klick zum Vergrößern) |
Die Konstruktion ist semi-light angelegt, ganz ähnlich zu den DLS-Schirmen von Advance. Das Obersegel ist aus Skytex 32, das Untersegel aus Skytex 27 genäht. Stäbchen finden sich nur in der Front, nicht im Hinterflügel. Der Leinensatz besteht komplett aus farbcodiertem Aramid, wobei die Loops aller Leinenübergänge bis in die oberste Galerie mit einem zusätzlichen Schutzmantel überzogen sind. Ob das nötig ist, bleibt dahin gestellt, zumal mir kein anderer Hersteller bekannt ist, der so einen Aufwand betreibt. Aber solche Finessen zeigen, dass Level Wings offenbar auch viel Aufmerksamkeit auf kleine Details legt.
Interessant ist das Kappendesign mit einer integrierten Vogelsilhouette. Ein wenig ähnelt es dem Segelschnitt der früheren tschechischen Marke Drift, deren Team später von Sky übernommen wurde. Tatsächlich empfand ich auch im Flug Charakter-Ähnlichkeiten zwischen dem Falcon und dem Drift Hawk. Es handelt sich aber eindeutig um andere Konstruktionen.
Hinweis: Dieser Testbericht folgt dem neuen Testschema von Lu-Glidz. Details der einzelnen Kategorien werden in kurzen Absätzen hinter einem (+), (o) oder (-) beschrieben. Die Zeichen stehen für:
- (+) Eigenschaften, die mir besonders positiv aufgefallen sind und bei denen sich der Schirm meiner Wahrnehmung nach von seiner Konkurrenz vorteilhaft abhebt.
- (o) Nennenswerte, aber neutrale Details, ohne besondere Wertung
- (-) Dinge, die für mein Empfinden besser sein könnten.
Am Ende der einzelnen Kategorien stehen bei Bedarf stärker subjektiv gefärbte Anmerkungen. Wichtig: Beim Interpretieren des Tests sollte man nicht die Anzahl von Plus und Minus gegeneinander aufrechnen. Es handelt sich nicht um gewichtete Noten, sondern es sind einfach nur Beschreibungen mit einer vorangestellten, klärenden Tendenz.
Leinensatz + Tragegurt:
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| Tragegurt des Falcon, hier mit Acro-Handles |
(-) Die Schutzmäntel an den Leinengabelungen haben einen kleinen negativen Nebeneffekt: Die Leinen können an diesen Stellen manchmal etwas hakeln.
(+) Die Leinenschlösser sind trimmfreundlich aus Metall, keine Softlinks.
(+) Der Tragegurt weist eine "Wippe" zur BC-Steuerung auf. Diese Variante hat den Vorteil, dass sie nicht zum "Leinenfänger" werden kann wie klassische, seitlich abstehende B-Handles. Ich mag auch die damit mögliche, strömungsgünstige Handhaltung, die zudem den Pulsbereich des Handgelenks aus dem kühlen Fahrtwind dreht.
(0) Die B-Ebene sitzt als Floating-B auf einem Durchläufer. Es gibt aber keine zusätzliche Sicherung.
(+) Alle Rollen am Tragegurt sind groß und kugelgelagert (Ronstan)
(-) Die Bremsgriffe meines Testschirms waren als relativ große, weiche Schlaufen aus aufgepolstertem Neopren ausgeführt – ganz ohne stabileren Steg in der Basis. So ein Design ist bei Acro-Piloten beliebt und auf eine Skistockhaltung optimiert. Andere Griff- und Wickelweisen funktionieren damit jedoch nur suboptimal. Zudem sind die Griffe etwas schwer. Sie fallen gerne mal zwischen die Leinen. Über dem Bremsgriffen sitzt als Griffhilfe noch eine Kunststoffkugel. Die Leinen rutschen zwar leicht davon ab. Allerdings ist diese runde Form mit Fingern schwerer zu halten. Man muss die Finger ständig zusammenkneifen.
(+) Die Bremsgriffe werden mit magneto-mechanischen Snaplocks am Tragegurt fixiert.
(-) Die untere Einhängeschlaufe des Tragegurts ist farbig unterschieden. Sie ist aber schmal, ohne verbreiterte Auflage. Damit können die Tragegurte in breiteren Karabinern etwas herumrutschen.
Anmerkung: Der Einsatz von Acro-Bremsgriffen mit Griffkugel ist vom Hersteller sicher gut gemeint. Konstrukteur Francois Bon kommt aus der Speedwing-Szene, wo diese Griffweise weit verbreitet ist. Ich habe mich über den gesamten Test hinweg allerdings nicht damit anfreunden können. Die Griffe lassen sich nicht so geordnet wickeln, dass man einen guten Kontakt zum Flügel bekommt. Man wird gezwungen, die Kugel mitzugreifen. Diese bietet ihrerseits aber nicht genügend Halt. Man muss ständig die Finger darüber fest zukneifen, um nicht abzurutschen. Bei längeren XC-Flügen habe ich das als ermüdend empfunden. Auf mein Feedback hin hat der deutsche Importeur Para-Motoparts mit Level Wings abgesprochen, die Schirme künftig mit klassischen Bremsgriffen auszuliefern. Wer einen Falcon bestellt, sollte auf dieses Detail achten.
Starten:
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| Kobra-Start mit dem Falcon |
(+) Die Shark-Nose wird durch gekreuzte, recht steife Stäbchen gut aufgespannt. Die Kappe fasst damit schnell Luft und braucht dafür keinen kräftigeren Aufziehimpuls. Sie steigt schon nach sanftem Anlupfen konstant und ohne Hänger. Wenn man den Schirm nicht grobmotorisch hochzerrt, bleibt er brav im Zenith stehen.
(+) Das Profil ermöglicht ein spielerisches Groundhandling. Die Kappe lässt sich mit feinem Händchen problemos einen Meter über Grund im Wind kiten, ohne dass sie zurückfallen oder aufschießen will. Stets reicht ein kleiner Impuls, damit sie wie gewünscht reagiert.
(+) Im Zenith steht der Schirm angenehm nickstabil. Selbst bei stärkeren Böen und Lastwechseln gibt es wenig Gehampel.
(+) Beim Groundhandling lässt sich der Schirm gut über die C-Ebene kontrollieren. Der Aufbau des Tragegurtes gibt dem Piloten trotz der Kopplung von C und B-Ebene ausreichend Spielraum dafür. Da die Außenflügel auf der B-Ebene hängen, bleibt die Richtungsteuerung über C allerdings etwas eingeschränkt.
(0) Liegt der Flügel mit seiner natürlichen Krümmung am Boden, können die Außenflügel bei Starkwind gerne mal auffliegen und umklappen. Das Problem lässt sich lösen, indem man die Außenflügel mit der Bremse oder über die Stabilo-Leinen etwas zu sich heranzieht.
(+) Der Schirm zeigt keine Tendenz, den Piloten auszuhebeln. Gerade bei böigem Wind strahlt der Falcon am Start eine imponierende Ruhe aus.
(+) Auch Kobra-Starts funktionieren ohne besondere Tricks.
(+) Bei Windenstarts ermöglicht das schnelle Füllen eine kurze Laufstrecke. Der Schirm steigt auch am Seil sehr spurtreu.
Anmerkung: Mir hat das Start- und Groundhandlingverhalten des Falcon rundum gut gefallen. Ich würde es als eins der ausgewogensten im Rund der High-B-Schirme bezeichnen. Es ist ein Genuss, wenn sich eine Kappe mit so feinen Impulsen exakt kontrollieren lässt.
Landen:
(+) Der Falcon zeigt ein gut dosierbares Flare-Verhalten.
(-) Der Abriss des Flügels kommt allerdings etwas früh, da gibt es im Langsamflug nicht so viel Reserve. Hier müssen Grobmotoriker aufpassen, den Schirm nicht zu überziehen. Gerade bei gepumpten Toplandungen sollte man etwas Vorsicht walten lassen!
Bremsen:
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| Raff-System |
(0) An der Hinterkante sitzen Raffbänder über die gesamte Kappenbreite, obwohl der Schirm gar keinen so ausgeprägten Kappenbogen besitzt. Die Bremse greift damit sehr gleichmäßig. Das Ergebnis ist ein guter Kompromiss zwischen Agilität und einer sogenannten "Thermikbremse", die auch das flachere Kreisen ermöglicht.
Kappenfeedback:
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| Feedback über Tragegurte und Bremse |
(+) Das Feedback erreicht den Piloten sowohl über die Tragegurte als auch über die Bremse. Man kann Luftmassen damit sehr schön lesen.
(0) Das stärkste Feedback der Kappe kommt über die Rollachse. Als Pilot sollte man es schon gewohnt sein, mit lockerer Hüfte im Gurtzeug zu sitzen und alle Bewegungen automatisch mitzumachen. Wer diesen natürlichen "Stoßdämpfer" noch nicht im System hat, könnte den Falcon als etwas nervös erleben. In diesem Punkt ähnelt der Schirm vom Charakter her einem Niviuk Ikuma 3, UP Summit X oder dem Drift Hawk.
(+) Im Pitch ist der Falcon wiederum gut gedämpft. Das entlastet den Piloten beim aktiven Fliegen.
(0) Gelegentlich winkt mal ein Außenflügel. Offenbar sind diese recht schnell eingestellt. Das ist gut für Leistung und Thermikfliegen.
(0) Ich hatte ab und zu kleinere Frontraschler. Es waren stets nur kurze Entlaster, die sich nicht weiter ausgewirkt haben. Offenbar hat das Profil eine gewisse Nose-up-Tendenz (leichte Reflexwirkung) eingebaut.
Anmerkung: Wer einen mitteilsamen, aber gut einschätzbaren und kontrollierbaren Schirm sucht, der kommt beim Falcon auf seine Kosten. Aufsteiger in die EN-B Klasse könnten die gewisse Nervosität auf der Rollachse mental als etwas anstrengend erleben. Wer das aber mit lockerer Hüfte zu nehmen weiß, kann sich umso mehr an einer reaktiven, spur- und pitchstabilen Kappe erfreuen.
Kurvenflug:
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| Steile Kurve mit Falcon |
(+) Der Schirm hängt gut an der Bremse. Er lässt sich bei Bedarf leicht nachdrücken und enger ziehen. Dabei reagiert er auch gut auf eine feine Steuerung über die Außenbremse. Der Falcon funktioniert somit mit verschiedenen Steuer-Stilen.
(0) Auch wenn der Schirm sich sehr gut in fast allen möglichen Schräglagen und Radien einstellen lässt: Das ganz enge Kurbeln mag er nicht so, zumindest nicht auf Dauer. Dann zeigt er den leichten Drang, sich doch wieder etwas flacher zu stellen, so dass man als Pilot "nacharbeiten" muss. Das betrifft allerdings wirklich nur das ganz enge Kreisen mit größerer Schräglage.
(-) Da der Zweileiner-Bereich des Außenflügels auf der B-Ebene aufgehängt ist, erweist sich die BC-Steuerung für Richtungskontrolle oder den Kurvenflug als nicht ganz so wirkungsvoll.
(0) Die Anbindung der Bremse am Tragegurt ist vergleichsweise kurz. Damit sind die Möglichkeiten des Brake-Shiftings etwas beschränkt. Da der Schirm direkt auf Bremsinputs reagiert, wird man da nicht viel vermissen.
Anmerkung: Ich bin den Schirm an der oberen Gewichtsgrenze belastet geflogen. Das fördert natürlich die Agilität. Wieviel davon bei einer mittleren Belastung verloren geht, kann ich nicht abschätzen. Da das Handling insgesamt auf der agileren Seite ist, gehe ich davon aus, dass der Schirm auch dann noch gut funktioniert.
Thermikeigenschaften:
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| Flachlandthermik |
(+) Der Schirm ermöglicht ein intuitives Thermikkreisen. Man kann sich einfach in einen Bart hineinhängen. Die Kappe zeigt gute Qualitäten als Thermik-Schnüffelnase und Autozentrierer. Sie braucht wenige Korrekturen. Nur beim sehr engen, steilen Kreisen muss die Kappe gelegentlich nochmal daran erinnert werden, dass sie wirklich steil bleiben soll.
(0) Beim Herausfallen aus Thermikschläuchen braucht der Schirm etwas Stütze. Hier ist die Pitchdämpfung nicht ganz so ausgeprägt. Man kann diese Energie aber schön mitnehmen, um direkt zurück in den Bart zu drehen.
(+) Die Kappe hat keine betonte Lieblingsschräglage. Sie kreist in einem weiten Schräglagenbereich stabil.
(+) In der Thermik braucht der Falcon kaum mal die Außenbremse als Stütze.
(0) Im Vergleich mit anderen Schirmen hat sich der Falcon bei meinen Testflügen als guter, aber nicht überragender Kletterer erwiesen. Allerdings bin ich ihn auch an der Gewichtsobergrenze geflogen bin.
Anmerkung: Unterm Strich habe ich den Falcon als einen sehr ansprechenden Thermikflieger erlebt. Die Kombination aus Steiglinien-Schnüffelnase, gutem Feedback und direkter Steuerbarkeit lässt wenig Wünsche offen.
Beschleuniger:
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| Leichtgängige Rollen |
(+) Im Beschleuniger ist eine Kickdown-Kugel eingeknüpft. Sie blockiert den Flaschenzug nach etwas mehr als dem halben Weg. So kann man Fullspeed auch ohne allzu langen Beschleunigerweg erreichen. Der Kraftaufwand dafür bleibt völlig akzeptabel.
(+) Ich konnte mit dem Falcon rund 14 km/h über Trimmspeed erfliegen. Damit gehört zu den schnelleren Schirmen in der B-Klasse. Auch bei Fullspeed bricht das Gleiten noch nicht störend ein.
(+) Der Tragegurt des Falcon ermöglicht die BC-Steuerung. Das funktioniert leichtgängig und gut, wenn es um die reine Nickkontrolle geht. Die Richtungskontrolle ist etwas träger, weil der Außenflügel nur auf der B-Ebene hängt und damit nicht so direkt mit ausgelenkt wird. Die BC-Steuerung ist angenehm zu greifen. Es gibt keinen querstehenden Griff, sondern eine Gurtband-Wippe zwischen B und C als Handauflage.
(0) Der Falcon zeigt auch im Speed einen guten Geradeauslauf ohne ein störendes Rollen. Das funktioniert ohne neumodische Winglets am Obersegel. Konstrukteur Francois Bon hat bewusst darauf verzichtet, um den dadurch erhöhten Formwiderstand bzw. Leistungsverlust zu vermeiden.
Anmerkung: Der Falcon gehört zu den B-Schirmen, bei denen es schon echt Spaß macht, viel im Gas durch die Lüfte zu cruisen. Mit der leichtgängigen BC-Steuerung sind auch Turbulenzen gut ausgleichbar, ohne dass es auf Dauer anstrengend wird. Das macht den Schirm auch interessant für anspruchsvollere XC-Aufgaben.
Ohrenanlegen:
(0) Das Ohrenanlegen mit dem Falcon ist ok. Die Außenflügel legen sich recht gut an. Gelegentlich können sie aber leicht schlagen. Die Ohren öffnen von selbst – Zelle für Zelle und leicht verzögert. Ein kleiner Bremspumper kann das beschleunigen. Dabei rubbeln die Stäbchen allerdings hörbar über die Leinen.
(-) Der Schirm wird mit Ohren + Beschleuniger in störender Weise rollempfindlich. Das verstärkt zwar das Sinken, ist für den Piloten aber eher unangenehm. Um diese Rolligkeit zu dämpfen, kann man das Körpergewicht bewusst auf eine Seite legen und halten. Das Schirm wird dann ruhiger, fliegt aber eine große Kurve.
Anmerkung: Diese erhöhte Rolligkeit bei angelegten Ohren + Beschleuniger ist die einzige Eigenschaft des Falcon, die ich eindeutig als Manko empfunden habe.
Steilspirale:
(+) Der Falcon besitzt ein gut kontrollierbares Spiralverhalten. Die Einleitung ist einfach und progressiv. Der Schirm lässt sich gut in der Schräglage einstellen. Das funktioniert zwar nicht ganz so fein und ausgewogen wie bei einem Ikuma 3, ist aber dennoch angenehm.
(0) Die Spiralausleitung gelingt problemlos. Die Kappe kommt spontan wieder raus und dreht vergleichsweise wenig nach.
Nicken:
(+) Der Schirm hat eine mittlere bis hohe Nickdämpfung. Er wirkt nicht totgedämpft, im Normalflug hat man aber angenehm wenig Arbeit mit Pitchbewegungen.
Rollen:
(0) Der Schirm reagiert schnell auf Gewichtsverlagerung. Er lässt sich darüber gut aufschaukeln. Es ist einfach, auch höhere Wingover zu erreichen. Der Falcon zeigt sich hier von einer spaßigen Seite.
Packen:
(0) Problemlos. Da der Schirm ohne C-Wires im Hinterflügel auskommt, kann man ihn relativ kompakt packen. Nur die Shark-Nose mit den gekreuzten Stäbchen aus ziemlich steifem Kunststoffmaterial trägt etwas auf.
Qualität & Sonstiges:
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| Alle Leinenübergange mit Schutzmänteln |
(-) Als ein Kritikpunkt bleibt die eingeschränkte Größenwahl. Als kleiner Hersteller hat Level Wings den Falcon vermutlich aus Kostengründen nur in drei Größen zugelassen. Manch einer würde sich wahrscheinlich noch mindestens eine Zwischengröße wünschen, um z.B. den Gewichtsbereich um 100 kg besser abzudecken. Der Bereich von >110kg bleibt ganz außen vor.
Fazit:
Wer nicht wegen des Namens oder des Wiederverkaufswertes eines Schirms auf "große" Marken setzt, für den ist der Falcon von Level Wings ein echter "Geheimtipp" im High-B-Sektor. Dieser Schirm zeigt so gut wie keine Schwächen, außer einer gewissen Rolligkeit mit angelegten Ohren. Ich würde allerdings zu normalen Bremsgriffen mit Steg anstelle der ursprünglichen Acro-Schlaufen raten.
Der Falcon glänzt mit guter Leistung, einem sehr ansprechenden, direkten Handling und hervorragenden Starteigenschaften. Da er auf der Roll-Achse eher zur lebendigeren Sorte gehört, könnten manche das als etwas nervös und anstrengend empfinden. Wer die Vorteile dieser Roll-Willigkeit zu nutzen weiß, darf sich einer reaktiven Kappe mit 1A-Thermikverhalten erfreuen. Vom Charakter her ist der Falcon ein typischer High-B, den ich vom Pilotenanspruch her noch keinem Aufsteiger aus dem A-Bereich empfehlen würde. Wer hingegen das aktive Fliegen mit Hand und aus der Hüfte schon instinktiv beherrscht, kommt hier voll auf seine Kosten. Es ist eine interessante Alternative zu Schirmen wie Niviuk Ikuma 3, UP Summit X oder Advance Iota DLS.
Der Falcon glänzt mit guter Leistung, einem sehr ansprechenden, direkten Handling und hervorragenden Starteigenschaften. Da er auf der Roll-Achse eher zur lebendigeren Sorte gehört, könnten manche das als etwas nervös und anstrengend empfinden. Wer die Vorteile dieser Roll-Willigkeit zu nutzen weiß, darf sich einer reaktiven Kappe mit 1A-Thermikverhalten erfreuen. Vom Charakter her ist der Falcon ein typischer High-B, den ich vom Pilotenanspruch her noch keinem Aufsteiger aus dem A-Bereich empfehlen würde. Wer hingegen das aktive Fliegen mit Hand und aus der Hüfte schon instinktiv beherrscht, kommt hier voll auf seine Kosten. Es ist eine interessante Alternative zu Schirmen wie Niviuk Ikuma 3, UP Summit X oder Advance Iota DLS.
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