FR-Rekord gestrichen

Der kürzlich von Franck Arnaud aufgestellte Flachlandrekord in Frankreich kann wegen einer unerwarteten Luftraumverletzung nicht anerkannt werden. 

438 km weit reichte der Flug über Frankreich. // Quelle: XContest.org
Pech gehabt, muss man da sagen. Denn der 438-km-Flug von Franck Arnaud (Lu-Glidz berichtete) und insgesamt sogar drei weiteren Piloten war eigentlich gut vorbereitet. Dazu zählte auch das Einholen der Freigabe für einen ansonsten gesperrten Luftraum.

Diese Freigabe wurde aber nur vorläufig erteilt. Erst als die Piloten schon unterwegs waren, machte die Luftaufsicht einen Rückzieher. Doch diese Information erreichte die Truppe nicht mehr. So blieben die Piloten im guten Glauben auf Kurs, nur um im Nachhinein zu erfahren, dass sie an einer Stelle doch einen kleineren Bogen hätten fliegen müssen. Der Rekord als solcher kann damit nicht mehr anerkannt werden. Ein besonderer Flug bleibt es dennoch.



2 Kommentare:

John Doe (New york) hat gesagt…

Wie kann es rechtlich zulässig sein, dass einen bereits erteilten Erlaubnis wärend der Reise und ohne dass eine Kommunikation mit den Pilot stattfindet wiederrufen wird?

Dass ist doch als ob eine Erlaubnis zur Landung erteilt wird, dann der Funkkontakt abrecht und das Tower die Erlaubnis wierderrufen will. Der Erlaubnis gilt als erteilt wenn keine Rückmeldung vom Flieger kommt und der Kontrolleur muss schauen dass die Runway frei bleibt!

Werner S. hat gesagt…

@John Doe:
Rechtlich war es laut Lucians Text nur eine "vorläufige Freigabe". In der Regel wird vom Piloten eine ständige Hörbereitschaft verlangt, um eine Aufhebung der Erlaubnis mitzubekommen.