#FZC (49): Die X-Alps Hängepartie

Die Redbull X-Alps fahren wegen Corona in der Planung "auf Sicht". Für die Renn-Durchführung gibt es verschiedene Szenarien. Auch eine Verschiebung um ein Jahr gehört dazu. 

Corona setzt den Planern und Teams der Redbull X-Alps zu.
Die Verschiebung des Rennens um ein Jahr steht im Raum.
// Quelle: Public Domain, Redbullxalps.com 
In Corona-Zeiten ein großes Hike-and-Fly-Rennen wie die Redbull X-Alps durch fünf Länder zu planen, ist kein Zuckerschlecken – sowohl für die Veranstalter als auch die Athleten. 

Alle dürften ihre zeitliche und finanzielle Jahresplanung auf einen Start der X-Alps im Juni ausgerichtet haben. Doch die Chancen einer geregelten Durchführung zu diesem Termin schwinden angesichts der Unberechenbarkeit der Pandemie und der aktuell laufenden dritten Corona-Welle. Und so ist von allen Flexibilität gefragt.

Kürzlich haben die X-Alps Veranstalter in einer Email an die Rennteams dargelegt, welche Optionen derzeit auf dem Tisch liegen und diskutiert werden (auch mit den Behörden), wie Cross Country berichtet. Kurz gefasst: 

Das Wunschszenario der Veranstalter ist, für die Redbull X-Alps offiziell eine Anerkennung als Elite-Sport-Event zu erhalten, um dann unter strengen Corona-Sicherheitsvorgaben doch zum ursprünglich geplanten Termin am 20. Juni starten zu können – mit entsprechenden Ausnahme-Reiseregelungen für die Teams. Hierfür wurde Ende April als Deadline festgesetzt.

Sollte der Elite-Status bis dahin nicht erreicht worden sein und/oder sich abzeichnen, dass für einzelne Länder trotzdem im Juni weiterhin Reisebeschränkungen gelten könnten, sollen die Redbull X-Alps um fünf Wochen nach hinten geschoben werden. Der Wettbewerb würde dann am 25. Juli 2021 starten.

Sollten die Frage des Elite-Status' und geregelter Reisemöglichkeiten für die Teams auch bis Mitte Mai noch unklar sein, würde der Start im Juli hinfällig. Die Redbull X-Alps sollen dann um ein Jahr verschoben werden. Neues Startdatum wäre dann der 19. Juli 2022.