Schirmtest: Skyman CrossCountry 2

Der CrossCountry 2 ist ein leichter Allrounder im High-B-Sektor, der mit einem besonders spielerischen Handling aufwartet.  
Auch im CrossCountry 2 prangt das typische Skyman-Logo. Darunter zeigt sich eine Auffälligkeit des Schirmes
an der Hinterkante: Die Bremse spart die die mittleren Zellen aus. // Fotos: Lu-Glidz

Die im folgenden beschriebenen Eindrücke zum CrossCountry 2 von Skyman habe ich beim Fliegen und Groundhandling unter unterschiedlichen Bedingungen in der Eifel und im Westerwald gewonnen. Geflogen bin ich den CrossCountry 2 in der Größe S-25 (75-95 kg) mit rund 92 kg Startgewicht. Das Gurtzeug war ein Karpofly Extra Light (Liegegurtzeug). Der Schirm wurde mir für den Test freundlicherweise von Skyman (Fly-market) zur Verfügung gestellt.

Skyman hat sich mit leichten Schirmen einen Namen gemacht. Das geringe Gewicht fußt dabei vor allem auf einem besonderen, einige Jahre lang sogar exklusiv verwendeten Tuch mit extra feinen Fäden: Dokdo D10. Rund 25 Gramm pro Quadratmeter bringt es auf die Waage. Durch seine dichte Webart und eine gute Beschichtung gilt D10 heute in puncto Luftdurchlässigkeit als erste Wahl unter den Leichttüchern. Zudem ermöglicht seine weiche Struktur und glatte Oberfläche ein sehr kleines Packmaß. Nachgesagt wird dem Tuch aber ein Nachteil: Dokdo D10 gilt als etwas weniger dehnungsstabil als andere Gleitschirmtücher. Die daraus gebauten Schirme könnten deshalb schneller an Profiltreue und somit etwas an Leistung verlieren. Beim neuen EN-B CrossCountry 2 (CC2) hat Skyman einen interessanten Mittelweg gesucht.

Der CrossCountry 2 hat eine Streckung von 5,6 sowie
3,96 projiziert.  
Der Großteil des Flügels ist am Ober- und Untersegel weiterhin aus Dokdo D10 gefertigt. Aber alle Partien, bei denen Dehnung sich am ehesten negativ auswirken könnte, sind nun mit Tüchern von Porcher realisiert. Das Obersegel an der Eintrittskante ist aus Skytex 32, alle aufgehängten Rippen ebenfalls aus Skytex 32 (hardfinish). Eine interessante hybride Lösung, um Leichtbau (3,9 kg in der Größe S) an passender Stelle mit zusätzlicher Stabilität aufzuwerten.

Gegenüber dem ersten CrossCountry (s. Test auf Lu-Glidz) wurden nicht nur solche Stoffdetails verändert. Tatsächlich handelt es sich beim CC2 um eine komplette Neukonstruktion. Die Zellenzahl wurde von 55 auf 61 erweitert, die Streckung hingegen von 5,7 auf 5,6 leicht zurückgenommen. Durch einen etwas flacheren Aufbau ist die projizierte Fläche des CC2 dennoch gegenüber dem CC1 etwas vergrößert auf 3,96. Mit solchen Werte wäre der CC2 mit einem Phi Maestro vergleichbar.

War der CC1 noch ein reiner 3-Leiner, gibt es beim CC2 nun wieder eine D-Ebene, wobei allerdings nur von jeder zweiten C-Galerie auch eine kurze D-Gabel abzweigt. Ein guter Kompromiss, um den Hinterflügel ohne allzu viele Extra-Leinenmeter besser abzustützen. Der CC2 besitzt weiterhin nur 2 Stammleinen (2A, 2B, 2C) pro Seite.

Ungewöhnlicher Tuchmix für einen Skyman:
Skytex 32er an der Eintrittskante, Skytex 32er und 27er
für die Profile (hardfinish). Der Rest des Flügel ist
aus dem leichten Dokdo D10.
Einen genaueren Blick wert ist die Bremsanlenkung. Gegenüber dem CC1 wurde die Zahl der Leinenansatzpunkte der Bremse von 20 auf 26 erhöht, was einen weniger groben "Wellenschliff" der Hinterkante ergibt. Interessant (auch im Vergleich mit anderen Schirmen dieser Klasse) ist der besonders breite Bereich in der Mitte des Schirmes, der selbst bei einem tiefen Bremszug kaum mit ausgelenkt wird.

Laut Auskunft von "Skyman" Markus Gründhammer soll diese Bremseinstellung ein sehr gutes und leichtgängiges Handling ermöglichen und zudem Vorteile beim Steuerweg und Strömungsabriss-Manövern bieten. Beides fand ich bei meinen Flugtests mit dem CrossCountry 2 nachvollziehbar. Doch davon an passender Stelle mehr.


Start mit dem CrossCountry zu einem Flug im Wiedtal.
// Foto: P. Bienek
Starten: Die Startvorbereitungen mit dem CrossCountry 2 sind relativ einfach. Die wenigen Stammleinen sind im unteren Teil ummantelt und farbcodiert, darüber unummantelt in einer Mischung aus Aramid und Dyneema. Sie fallen halbwegs gut auseinander, mit hakeligeren Übergängen in den Galerien. Einen genaueren Blick sollte man stets auf die Bremsleine werfen. Diese liegt im oberen Bereich als dünnes, nacktes Dyneema am Boden, das sich gerne mal um Stöckchen oder Steine schlingt. Insgesamt stellt der Leinensatz aber noch einen im Alltag vertretbaren Kompromiss zwischen einfachem Handling und Leistungsdrang dar.
Die Tragegurte sind schmal (12 mm) und aus einem angenehm steifen Material, das sich nur wenig verdreht. Die Einhängeschlaufe ist etwas breiter ausgeführt, sodass die Tragegurte auch in klassischen Karabinern gut sitzen.
Das Starten ist bei schwachem wie starkem Wind gut kontrollierbar. Die Kappe braucht einen kleinen Impuls, um sich vom Boden zu lösen, füllt und steigt dann aber sehr gleichmäßig – wenn der Pilot sie durchgängig auf Zug hält. Lässt man den Zug zu früh nach, fällt der Schirm gerne wieder zurück. Gerade im Starkwind ist das aber eine positive Eigenschaft, weil man weniger mit einem Flügel zu kämpfen hat, der bei der ersten Böe sich gleich selbständig in die Lüfte schwingen will. Für einen Leichtschirm lässt sich der CC2 bei Starkwind erstaunlich einfach am Boden halten.
Etwas vorsichtiger sollte man beim Start mit der Bremse hantieren. Der Schirm reagiert schnell auf einseitigen oder asymmetrischen Bremszug und zeigt sich dann recht (ab-)drehwillig. Hier ist ein etwas gefühlvolleres Händchen gefragt. Im Gegenzug fällt ein Kobra-Start mit dem CC2 wiederum leicht, wo sich die schnelle Bremsansprache als hilfreich erweist.
Beim Groundhandling lässt sich der Schirm sehr gut über die C-Ebene kontrollieren, steuern, einfangen und stallen. Der CC2 macht bei Bodenspielereien richtig Spaß. Man sollte das mit Blick auf die geringere mechanische Belastbarkeit des D10-Tuches aber vielleicht nicht übertreiben.


Landen: hier zeigt der CrossCountry 2 keine Schwächen. Dank großer Bremsweg-Reserven bis zum Abriss und einer sehr feinen Rückmeldung über die Bremse lässt sich der Schirm z.B. bei Toplandungen geradezu spielerisch auf den Punkt zirkeln.


Die Stammleinen des CrossCountry 2 sind alle komplett ummantelt und
farblich codiert: A=rot, B=blau, C=gelb, Stabilo=grün, Bremse=orange.
Statt Schraubglieder dienen Softlinks als Verbindung zum Tragegurt.
Bremsen: Die Griffe des CC2 liegen gut in der Hand. Die Griffstege sind nicht steif, sondern mit etwas Moosgummi vorgeformt, aber biegsam. Die Befestigung am Tragegurt erfolgt über Druckknöpfe.
Der Vorlauf der Bremse liegt mit rund 10 cm im üblichen Bereich. Danach setzt die Bremswirkung aber sehr direkt ein. Der Bremsdruck ist anfangs mittel und wird im unteren Drittel recht hart. Im ersten Drittel bleibt alles noch in einem sehr angenehm spürbaren, aber nicht anstrengenden Bereich. Im Normalflug ist es auch selten nötig, mehr als 20-30 cm Bremse zu ziehen. Damit hat man den Flügel gut im Griff und kann ihn agil durch die Lüfte pilotieren. Dass der Schirm danach, wie schon unter dem Punkt "Landen" erwähnt, weitere große Reserven (Zugweg) bis zum Abriss besitzt, erhöht den Spaß nur noch. In puncto Agilität steht der CC2, anders noch als sein Vorgänger, anderen spielerischen EN-B-Charakteren wie z.B. BGD Punk, Nova Mentor 6, Tripleseven Knight oder Aircross U Fly 3 nicht nach.


Der CrossCountry 2, von der Sonne durchleuchtet. offenbart seine
filigrane Innenstruktur. Mittlerweile fast ungewöhnlich für diese
Klasse: Der Schirm besitzt keine Miniribs an der Hinterkante.
Laut Angaben von Skyman gab es Protos mit und ohne Miniribs,
wobei sich keine Unterschiede gezeigt hätten. Also wurde
darauf verzichtet, um Gewicht zu sparen.
Kappenfeedback: Wer es als Pilot mag, wenn Schirme über alle Kanäle zu einem sprechen, ohne nur nervös daherzuschnattern, wird den CC2 in dieser Hinsicht lieben. Feedback liefert er sowohl über die Bremse als auch über die Tragegurte. Und zumindest über die Bremse tut er das so fein wie kaum ein anderer Schirm dieser Klasse. Rechte und linke Flügelhälfte senden da sehr trennscharf unterscheidbare Signale. Der Kern einer Thermik lässt sich darüber gut verorten.
Nur die äußersten paar Zellen des Schirmes werden vom "Bremskanal" nicht erfasst. Sie flappen zuweilen unverhofft am Thermikrand, was sich aber als nicht weiter störend erweist.
Über die Tragegurte teilt sich der CC2 ebenfalls dem Piloten mit, aber etwas weniger differenziert. Wo manche anderen Schirme wie z.B. ein Skywalk Cumeo oder der Knight über Kipp- und Sogmomente dem Piloten ein sehr direktes Bild der Strömungslage vermitteln, bleibt die Sprache des Skyman hier etwas subtiler. Erst in stärkeren Turbulenzen kann der Schirm zuweilen ein wenig seine Spannung verlieren und etwas in sich arbeiten. Er hebelt dann auch einseitig. Dank der guten Ansprache auf Bremsimpulse lassen sich die Flügelhälften aber gut wieder einfangen und zurück auf Spur bringen. Als Pilot fasst man schnell Vertrauen.


Kurvenflug: Dass der CC2 zu den agileren Charakteren der EN-B-Klasse zählt, erwähnte ich schon. Gepaart ist das mit einem angenehm vielseitigen Kurvenverhalten. Von flach bis steil carvt der Schirm ganz nach dem Gusto des Piloten, ohne eine betonte und etwas schwerer überwindbare Lieblingsschräglage an den Tag zu legen, wie es noch der Vorgänger tat. Auch die Tendenz zum Abtauchen, wenn Kurven nur über die Innenbremse eingeleitet werden, ist nicht mehr da. Wie viele modernere Konstruktionen verträgt es der CC2, dass man ihn beim Kreisen mit fast komplett offener Außenbremse fliegt.
Der Schirm reagiert sehr gut auf Gewichtsverlagerung. Wer das konsequent nutzt, kann sogar steilere Kurven und Kreise mit erstaunlich wenig Bremse fliegen und hat dann immer noch Reserve für ein impulsives Nachziehen. Zumal der etwas länger gehaltene Verbindungssteg der Bremse am Tragegurt die Möglichkeit für ein konsequentes Brake-Shifting bietet, um bei gleicher Bremsstellung (es wird nur die Hand nach innen verschoben) die Bremswirkung am Außenflügel noch weiter zu erhöhen. Selten habe ich mit einem Schirm schon bei ersten Testflügen so vertrauensvoll eng vor einem Hang gekreist.
Eine einmal eingestellte Kurvenlage behält der CC2 gut bei. Ein störendes Aufrichten kommt kaum mal vor und lässt sich mit einem kurzen Gewichts- und Bremsimpuls gut unterbinden. Nur in stärker bewegter Luft muss man als Pilot dem zuweilen hebelnden Schirm etwas entschiedener die Richtung weisen, was dieser aber auch sehr willig umsetzt.


Die Eintrittskante weist eine dezente Shark-Nose auf.
Thermikeigenschaften: Das beschriebene Kurvenverhalten lässt sich beim Thermikfliegen vielfältig einsetzen. Von schwachen, weiten Flachlandbärten bis zu kleinen Thermikböllern bekommt man mit dem CC2 im Grunde alles gut zu packen. Wobei ich die Stärke des Schirmes vor allem im möglichen Ausfliegen selbst enger Thermiken bzw. engster Kernbereiche sehe. Dort wo gutes Handling und Feeling gefragt ist, wird man mit dem CC2 schnell anderen Schirmen davonsteigen können. Allgemein würde ich die Steigqualitäten des Schirmes als durchschnittlich einstufen.
Beim Kreisen in der Thermik vermittelt der CC2 kein ganz so spurtreues Cruiser-Gefühl wie z.B. der Ozone Rush 5. Er strahlt auch nicht den sportlichen Durchzug eines Mentor 6 aus, sondern liegt mit etwas sensiblerer "Straßenlage" in der Luft. Dieser Eindruck entsteht und wird verstärkt durch die feinen Rückmeldungen der Kappe über die Bremse. Als Pilot bekommt man das Gefühl, Steigkerne regelrecht ertasten zu können. Beim Einflug in Thermiken bleibt die Kappe des CC2 weitgehend neutral. Selten stellt sie sich ein wenig auf. Einen starken Zug nach vorn, wie ihn z.B. der Cumeo oder der Knight besitzen, habe ich mit dem CC2 nicht erlebt.


Der CrossCountry 2 mit kleinen Rollen und Kick-Down-Kugel.
Beschleuniger: Der Beschleuniger des CC2 ist etwas schwerer zu treten als bei manch anderen High-B-Schirmen. Das dürfte auch an den kleinen Umlenkrollen liegen. Hier hätte ich mir etwas größere Modelle gewünscht. Vor allem wenn nach dem zweiten Drittel des Beschleunigerweges eine Kugel den Flaschenzug sperrt, wird die Betätigung zum Kraftakt. Ansonsten gibt es in Sachen Beschleuniger nichts zu klagen. Der CC2 legt gut 12-14 km/h an Geschwindigkeit zu (lässt sich bis zu Rolle neben Rolle treten). Damit gehört er zu den schnelleren Schirmen in der B-Klasse. Der Schirm erweist sich zudem auch im Speed als angenehm spurtreu, und er zeigt kein störendes Rollen. Spezielle C-Handles sucht man am Tragegurt vergebens, wobei mir persönlich da nichts fehlte. Auch mit Griff an die Leinenschlösser kann man den CC2 gut über die C-Ebene steuern, um Pitchbewegungen einzufangen. Angesichts des etwas härteren Beschleunigers werden XC-Piloten, die viel im Beschleuniger stehen, sicher häufiger auf das C-Steering zurückgreifen, um Beinkraft zu sparen.


Ohren anlegen:  Da der CC2 nur zwei Stammleinen pro Seite besitzt, fallen die Ohren von Anfang an entsprechend groß und effektiv aus. Angenehmerweise entleeren sie gut und bleiben ruhig. Die Öffnung erfolgt ohne größere Verzögerung. Dennoch kostet es nicht viel Kraft, die Ohren drin zu halten, d.h. es ist kein störend großer Zug auf den Leinen.


Steilspirale: Das gute Kurvenverhalten findet sich beim CC2 auch in der Steilspirale wieder. Die Spirale lässt sich ganz nach Belieben kontrolliert langsam oder auch sehr schnell einleiten und dann in allen Lagen fein dosieren. Die Aufrichtetendenz ist moderat.


Gibus-Bögen stützen das Profil über der C-Ebene.
Nicken: Der CrossCountry 2 besitzt im Normalflug eine angenehme, aber nicht übertriebene Nickdämpfung. Selten einmal, dass der Schirm stark vorschießen will. Dennoch zeigt er beim induzierten Nicken ausreichend Biss. Da der Schirm sehr gut an der Bremse hängt, braucht es wenig Steueramplitude, um alles wieder einzufangen.


Rollen: Der CC2 ist auch in seiner Rolligkeit fein abgestimmt. Auf eine erste Gewichtsverlagerung reagiert er direkt, aber nicht übertrieben. Wenn man ihn dann mit gutem Takt in Schwung bringt, rollt er begeistert mit. Da kann man selbst ohne Bremseinsatz schon hohe Schwünge absolvieren.


Packen: Hier spielt der CC2 mit seinem leichten Tuch eine weitere Stärke aus: Das Packmaß ist angenehm klein. Da der Schirm in der Eintrittskante recht steife Stäbchen besitzt, empfiehlt es sich allerdings, diese geordnet aufeinander zu legen. Auch die  Gibus-Bögen an den Profilen über der C-Ebene nutzen das gleiche steife Stäbchenmaterial. Man kann beim Falten aber gut spüren, wo sie sitzen, um sie nicht aus Versehen gewaltsam zu knicken.


Starthilfe-Pins, damit die Kappe im Schnee nicht abrutscht.
Qualität: Hier gibt es nichts zu meckern. Nähte und Designübergänge sind sauber ausgeführt. Auch im Inneren finden sich Verarbeitungsdetails, die ich so gerne auch bei anderen Schirmen sehen würde. So ist das Tuch der Diagonalen an den Aufhängepunkten mit Klebesegel verstärkt. Zudem sind die Diagonalen am Rand umgenäht, um dort die Dehnung zu reduzieren.  Den Aufwand einer zusätzlichen Abstützung der C-Ebene per Gibus-Bögen wird in dieser Klasse auch nur selten betrieben. Typisch für Skyman sind die in der Kappe in Taschen versteckten Starthilfe-Pins, mit denen man den Schirm bei einem Start auf Schnee in steilerem Gelände vor dem Abrutschen sichern kann.
Ein Detail fehlte mir: Ein kleiner, eingenähter Stoffschlauch, den man für eine effektivere Drecksentleerung über das Klettband der Schmutzauslassöffnungen an den Stabilos ziehen kann. Am Tragegurt wären mir zudem metallene Leinenschlösser lieber als die trimm-unfreundlichen Softlinks.


Fazit: Skyman ist mit dem CrossCountry 2 ein attraktiver zweiter Wurf seines High-B-Schirmes gelungen. War die Erstausgabe vor allem auf spurtreues Streckenfliegen hin optimiert, zeigt der CC2 einen deutlich leichtgängigeren, kurven-freudigeren Charakter, ohne dass die Leistung oder Sicherheit darunter leiden. Vom teil-ummantelten Leinensatz über die Kombination der Tücher (Skytex 32 und Dokdo D10) bis zur mittelharten Kappenspannung hat Skyman gute Kompromisse gefunden, die den CC2 zu einer besonders vielseitig einsetzbaren Konstruktion in dieser Klasse machen. Als nennenswerte Kritik bleibt allein der im Vergleich zur Konkurrenz etwas schwergängigere Beschleuniger, weshalb der Schirm bei speed-bolzenden Großstreckenjägern nicht zur ersten Wahl gehören dürfte. Für alle anderen bietet sich der CC2 als leichter Allrounder an, den ich insbesondere Piloten zum Test empfehlen würde, die Wert auf ein spielerisches Handling legen.  Mit seinem geringen Gewicht und Packmaß, den guten Starteigenschaften und ansprechender Leistung ist der CrossCountry 2 ideal für Hike-and-Fly inklusive streckenorientierter Vol-Biv-Flüge.



Einen CrossCountry 2 gewinnen...

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7 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gruss von oliver aus Alaska,nach 5 jahren mit dem Cross Alps und 3 jahren sir Edmund bin ich von der qualiät des d10 tuch immer noch völlig überzeugt! Schlimmer also Alaska geht es wohl kaum,spitze scharfe Steine ,wiederliche flechten und verwurschtelte büsche,tuch und leinen halten das erstaunlicherweise gut aus! Trotz vieler flugstunden in Colombia ist das tuch immer noch "shiny".
Denke Mal man hat gegenüber normaltuch keine nachteile!

Lucian Haas hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Uwe hat gesagt…
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Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Christian Mötzing hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Lucian Haas hat gesagt…

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